Jedes geborgene Fass reduziert die Gefahr

Das Bundesumweltministerium knüpft die grundsätzliche Entscheidung zur Rückholung des Atommülls aus Asse II an die Bedingung, dass ein Großteil der Abfälle herausgeholt werden kann (Bericht in der BZ vom 5.10.2011).

Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe – Initiative für eine nachhaltige Energiepolitik – nimmt dazu wie folgt Stellung:
Ein Verbleib von jeglichen radioaktiven und toxischen Stoffen in Asse II ist mit nicht zu vertretenden Risiken – nicht nur für die direkte Umgebung der Asse – belastet. In diesem Sinne ist die Schlussfolgerung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), sich im Optionenvergleich für eine Rückholung des Atommülls auszusprechen, schlüssig.
Sich von vornherein darauf zu beschränken nur den sogenannten “mittelradioaktiven Atommüll” herauszuholen, wäre sicherlich fahrlässig. Andererseits muss davon ausgegangen werden, dass mit jedem Fass, das geborgen wird, das Risiko minimiert wird. Wenn sich im Rahmen der Rückholung Tatsachen ergeben sollten, die eine vollständige Bergung des Atommülls und der Giftstoffe objektiv und unbestreitbar unmöglich machen, müsste zumindest der rückholbare Atom- und Giftmüll im Sinne dieser Risikominimierung entfernt werden….  weiter

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