Presseerklärung Asse II-Koordinationskreis: Wege zur Räumung des Atommülls aus der ASSE aufzeigen!

Der Asse II-Koordinationskreis beobachtet den Workshop des Bundesamtes für
Strahlenschutz (BfS) am 18./19. Januar zur Asse, der alle Beteiligten an
einen Tisch bringen sollte, mit großem Interesse. Der Workshop darf jedoch
nicht mit einer konkretisierten Beschreibung der Mängel und
Schwierigkeiten enden. Vielmehr muss er aufzeigen, durch welche Maßnahmen
Lösungen oder zumindest Verbesserungen erreicht werden können, um die
Bergung des Atom- und Giftmülls aus der Schachtanlage Asse II zu
beschleunigen.

Mit Unverständnis musste der Asse II-Koordinationskreis zur Kenntnis
nehmen, dass die Entsorgungskommission (ESK) unter dem Vorsitz von
Dipl.-Ing. Michael Sailer ihre Teilnahme an diesem Workshop abgesagt hat.

Die Räumung des Atommülls und anderer hochgiftiger Stoffe aus der Asse ist
dringend notwendig. Eine Flutung der Asse vor ihrer Räumung ist nicht
hinnehmbar. Eingefüllter Beton schließt den Müll nicht ein und macht die
Asse nicht dicht. Bei einem Abschluss der Asse unter Verbleib des
Atommülls wird sich Druck aufbauen, Gase und Flüssigkeiten werden
ausgepresst und transportieren radioaktive sowie chemotoxische Stoffe in
die Biosphäre. Langfristig wird der Lösungszutritt alle tragenden
Strukturen im Salzstock auflösen. Der Bergdruck würde die Atommüll- und
Giftmüllsuppe aus dem Berg in die Biosphäre drücken.

Ohne Räumung der Asse wird es in nicht vorhersehbaren Zeiträumen an nicht
bestimmbaren Orten in Norddeutschland zu nicht berechenbaren radioaktiven
und chemotoxischen Belastungen kommen. Deshalb ist es notwendig, alle
Aktivitäten auf des Ziel der Räumung des Atommülls aus der Asse
auszurichten.

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