Atommüll – wieviel ist es wirklich?

Wenn über Atommüll gesprochen wird, ist immer der Müll gemeint, der hier bei uns in Deutschland in Form von Brennelementen (Stichworte z.B. Castortransporte, Gorleben) oder in Form von schwach- und mittelradioaktivem Müll (Stichworte z.B. Asse 2, Morsleben, Schacht Konrad) sicher gelagert werden muß.

Aber ist das ausreichend? Die Brennelemente müssen ja erst einmal hergestellt werden, sie fallen ja nicht vom Himmel (zum Glück). In diesem Prozess vom Uranerzbergbau bis zum fertigen Brennelement fallen aber auch jede Menge Abfälle an.  Wenn man sich dieses einmal genauer ansieht, stellt man erschrocken fest, dass die Gesamtmenge an radioaktivem und giftigen Müll fast 90.000 mal (in Worten Neunzigtausendmal) so groß ist wie die Menge an abgebrannten Brennelementen.

In welchen Schritten diese Herstellung mit welchen Abfällen abläuft, zeigt diese Präsentation.

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