Transparenz und das Bundesamt für Strahlenschutz – Marketing oder Anliegen?

Bereits in der Vergangenheit berichteten wir darüber, dass das Bundesamt für Strahlenschutz sich zwar Transparenz auf die Fahnen schreibt, das konkrete Handeln völlig anderen Regeln folgt.

Am 24. und 25.9.2012 veranstaltet das Bundesamt für Strahlenschutz eine Arbeitstagung zum Thema „Beschleunigung der Rückholung des Atommülls aus der Asse“.  Abschluss der Veranstaltung soll eine öffentliche Veranstaltung am 25.9. um 18.00 Uhr sein.

Die Öffentlichkeit wurde darüber, dass sie sich informieren kann, immerhin auch informiert. Allerdings erst am 21.9.2012 über die Website und über die lokalen Medien erst am 24.09.2012 – einen Tag vor der Veranstaltung.

Das Ergebnis?

Das BfS kann jederzeit behaupten, dass es unmittelbar nach der Veranstaltung die Öffentlichkeit informiert habe. Wer seine Termine nicht innerhalb von 4 Tagen oder von heute auf morgen über den Haufen werfen kann, ist vermutlich selbst schuld, wenn er an der Veranstaltung des BfS nicht teilnehmen kann.

Wer ehrliche Information und Beteiligung der Bevölkerung will, informiert rechtzeitig und so, dass möglichst viele Bürger von dieser Möglichkeit erfahren.

Wer vorgeht, wie das BfS, macht deutlich, das Transparenz kein ehrliches Anliegen sondern eine Marketing-Blase ist.

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