Asse II – Begleitgruppe tagt künftig öffentlich –

Der Begleitprozess zur Schachtanlage Asse II erfolgte über Jahre  unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nichtöffentliche Sitzungen, unbekannte Tagesordnungen, Unterlagen „nur zum internen Gebrauch“, keine Veröffentlichung von Protokollen.

Im November 2011 hat die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) gefordert, den Asse 2 – Begleitprozess öffentlich zu machen.

Dabei ging es sowohl um die Veröffentlichung von Unterlagen (Gutachten, Anträge und Protokolle der Sitzungen), aber auch um öffentliche Sitzungen bzw. um Aufzeichnung der Sitzungen und Bereitstellung im Internet, damit auch Berufstätige die Möglichkeit haben, sich die Sitzungen später anzusehen.

Immerhin wird jetzt ein erster Schritt getan siehe http://wolfenbuettelheute.de/wolfenbuttel-a2b-sitzungen-kunftig-offentlich/

Die erste öffentliche Sitzung wird wohl voraussichtlich am 3. Mai – wahrscheinlich um 14 Uhr – sein.

Dies betrifft jedoch nur den „A2K groß“ – dabei handelt es sich u. a. um die lokalen Vertreter, den Betreiber (das Bundesamt für Strahlenschutz), die zuständigen Ministerien und weitere Organisationen.

Die „interne“ Absprache der  Vertreter vor Ort (der sog. A2B klein) bestehend aus Vertretern des Kreistages, der Bürgermeister(innen) der Gemeinden, der Naturschutzverbände und des Asse II – Koordinationskreises erfolgt weiterhin unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Unterlagen werden nach wie vor nicht veröffentlicht. Diejenigen, die für sich in Anspruch nehmen, die Interessen der Region wahrzunehmen, sperren die Menschen der Region vom Meinungsbildungsprozess unverändert aus.

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