Erinnern Sie sich noch an den Begriff „Brückentechnologie“?

Die Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke wurde damit begründet, dass die Atomenergie benötigt werde, um die Zeit zu überbrücken, bis regenerative Energien die Versorgungslücke schließen können, die durch ein Abschalten der Atomkraftwerke entstehen würde.

Wir haben seinerzeit gesagt, dass der Begriff „Brückentechnologie“ stimmt, aber nicht die Erklärung dieses Begriffes.  Es gehe vielmehr darum, die Zeit zu überbrücken, die die großen Energieerzeuger brauchen, um Strukturen aufzubauen, damit sie ihre marktbeherrschende Stellung auch im Bereich der regenerativen Energien erhalten können.

Die Katastrophe von Fukushima hat dieses Drehbuch zur Makulatur gemacht.

Aber das heißt noch lange nicht, dass das Ziel nicht mehr verfolgt wird.

Die Devise der Politik lautet: Kahlschlag für dezentrale und in Bürgerhand befindliche Energieversorgung.

Der Arbeitskreis Fracking aus Braunschweig hat hierzu die folgende Meldung veröffentlicht:

Jetzt soll ein Gesetz beschlossen werden, das die Finanzierung von Bürgerwindparks oder Bürgersolaranlagen praktisch unmöglich macht.

Nur noch große Emissionshäuser (Herausgeber von Kapitalanlagen und Beteiligungen) werden die geplanten Auflagen erfüllen können.

Festgeschrieben werden soll dies in dem neuen Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB).

Bürgerprojekte zu Erneuerbaren Energien oder anderen ökologischen Unternehmensfinanzierungen bei dem jetzigen Entwurf zum Kapitalanlagengesetzbuch wird praktisch ein Ende gesetzt.

Bitte beteiligen Sie sich an der Protestbriefaktion: http://www.energie-neu-denken.de/buergerkraft-retten.php “

 

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