Ein aktueller Blick nach Jülich

In Jülich lagern 152 Castoren mit 300.000 hochverstrahlten Brennelementen aus dem Hochtemperaturreaktor „AVR“. Die Genehmigung für die Lagerung dieser Castoren läuft am 30.6.2013 aus. 

In Jülich heißt es: „Erwartungsgemäß wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine Verlängerung der Genehmigung der Weiterlagerung der 152 Castoren mit ca. 300.000 hoch verstrahlten Brennelementen aus dem Betrieb des Hochtemperaturreaktors AVR in dem Jülicher Zwischenlager nicht fristgerecht zum 30.Juni 2013 erteilt. Nach Angeben des BfS wurden zu erst unvollständige Unterlagen an die Institution geliefert, aktuell bescheinigt der Zeitungsverlag Aachen der Vorgehensweise des Jülicher Forschungszentrums, dass es an „notwendiger sachlicher Tiefe“ fehle…!“

Ab 1.7.2013 wird das Wirtschaftsministerium verantwortlich, das durch eine „Atomrechtliche Anordnung“ einen rechtsfreien Zustand verhindern will.

Sogenannte „Moderatorenkugeln“ aus dem AVR-Reaktor aus Jülich lagern übrigens auch in der Schachtanlage Asse II. Es wird vermutet, dass diese Moderatorenkugeln für die hohe Tritiumbelastung, die von der Asse ausgeht, verantwortlich sind.

Die Brennelemente- und Moderatoren“kugeln“ sind mit Graphit ummantelt. Graphit ist brennbar. Solange diese Kugeln in der Schachtanlage Asse II lagern, stellen sie daher dort ein Brandrisiko dar.

Auch im Zusammenhang mit der Zwischenlagerdiskussion an der Asse ist es ratsam zu beobachten, wie mit dem Zwischenlager in Jülich umgegangen wird.

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