Asse II – nicht nur den Markt sondern auch die Forschung analysieren

Wie soll der Atommüll aus der Schachtanlage Asse II geborgen werden?

Im Bergbau vollziehen sich seit geraumer Zeit enorme Veränderungen durch den Einsatz von Technik-

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete hierüber so:

„Der Einzug der Roboter

Bergbau ohne Kumpel: Was für die einen utopisch klingt, finden andere revolutionär und realisierbar. Die Herausforderung der Ingenieure ist, unter Tage möglichst vollkommen ohne Menschen auszukommen …

Bergbau ohne Menschen

Die Herausforderung der Ingenieure ist, unter Tage möglichst vollkommen ohne Menschen auszukommen. Für Manfred Schmidt klingt das revolutionär, aber nicht utopisch. Darüber hinaus arbeiten sie daran, zunehmend die Aufbereitung unter die Erde zu verlagern.

Es gibt erste Versuche in China unter Beteiligung deutscher Firmen, Kohle in der Lagerstätte bereits zu vergasen oder zu verflüssigen. Ebenso soll das Abbaugut mehr und mehr vor Ort zerkleinert und sortiert, aus den Erzen sollen schon Metalle gewonnen werden.

Das erhöht die Produktivität und senkt die Kosten. Denn so kann Energie eingespart werden, die einen großen Kostenblock ausmacht.“

Hier der Link zum vollständigen Artikel.

Wer einen Blick auf das Erscheinungsdatum des Artikels geworfen hat, wird festgestellt haben, dass er aus dem Jahr 2005 stammt.  Heute – acht Jahre später – wird davon auszugehen sein, dass die Technik weiterentwickelt wurde.

Das Karlsruher Institut für Technologie hat hierzu einen Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz .  Ein Zwischenbericht liegt vor. Hierzu hat die Arbeitsgruppe Optionenvergleich Rückholung eine Kurzstellungnahme abgegeben.

Bei einem weltweit erstmaligen Vorgang der Bergung von radiologischen und chemotoxischen Stoffen aus einem havarierten Atommülllager sollte aus Sicht der WAAG einerseits der Blick auf die weltweit eingesetzte Bergbau-Technik geworfen werden.

Darüber hinaus sieht es die WAAG als sinnvoll an, auch eine Analyse zu betreiben, wo Forschung betrieben wird, die zu Ergebnissen führen kann, die auch für die Asse anwendbar ist. Einer der Forschungsträger für Robotik und Mechatronik ist die DLR mit Sitz u. a. in Braunschweig, Köln und Oberpfaffenhofen.

Hier eine Vorstellung der Aktivitäten in Oberpfaffenhofen – hier zusätzlich als MP3.  Im ersten Teil des Berichts wird zwar vorrangig über Weltraumtechnik berichtet, doch gerade in der Weltraumforschung ist die Erforschung von Fernsteuerung besonders ausgeprägt.

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