Schutzzone Asse II – Bürgerentwurf zur Lex Asse bleibt aktuell

Im Bürgerentwurf zur Lex Asse, an dem auch die WAAG mitgearbeitet hat, wurde die Forderung nach Errichtung einer Schutzzone um die Schachtanlage Asse II erhoben. Innerhalb dieser Schutzzone sollten Maßnahmen verboten werden, die das geologische Gefüge beeinträchtigen könnten.

Ein Verbot von Fracking und Erkundungsbohrungen im Zusammenhang mit Fracking war der Auslöser dieser Forderung. In der Diskussion innerhalb der Gruppe der „Besorgten Bürger“ stellte sich schnell heraus, dass die Stabilität der Schachtanlage Asse II nicht nur durch Fracking sondern auch auch andere Eingriffe in die Geologie gefährdet werden könnte. Notwendig sei eine Schutzzone, die jegliche Eingriffe in die Geologie verbiete, sofern sie nicht für die Planung der Bergung des Atommülls zwingend notwendig sind.

Schon vor einiger Zeit haben Eingriffe in die Geologie unvorhersehbare Folgen gehabt. Der Spiegel beschreibt die Folgen in der Stadt Staufen am Schwarzwald unter der Überschrift „Eine Stadt zerreißt“.

In St. Gallen haben Bohrungen ebenfalls zu Ergebnissen geführt, die nicht voraussehbar waren. Dort haben Bohrungen zu einem Erdbeben der Stufe 3,6 geführt.

Auswirkungen wie in Staufen oder wie in St. Gallen könnten in der Schachtanlage Asse II dazu führen, dass die Schachtanlage durch Einflüsse von außen in einen Zustand gebracht wird, der dazu führt, dass eine Bergung des Atommülls unmöglich wird.

Die Forderung nach einer Schutzzone Asse II ist und bleibt aktuell.

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