Samstag, 31.8.13, Info-Stand von 10 – 13 Uhr vor dem ehemaligem Hertie-Haus in Wolfenbüttel

Am Info-Stand der WAAG geht es am Samstag – nein, nicht um den Bundestagswahlkampf, sondern um aktuelle Fragen zur Schachtanlage Asse II, insbesondere um
– das Verhindern von Wasserzutritten
– die Notfallplanung
– Bürgerbeteiligung und
– die Frage „Ist die Asse eine Endlager?“

Zum letzten Thema schreibt das BfS auf seiner Internetseite http://www.endlager-asse.de/DE/2_WasIst/Geschichte/Bezeichnung_Endlager.html

Bei der Schachtanlage Asse II handelt es sich de facto um ein Endlager, weshalb die Schachtanlage Asse II auch als „Endlager“ bezeichnet wird. Die radioaktiven Abfälle wurden mittels einer Technik eingelagert, die keine spätere Rückholung vorsah.

Die WAAG kann nicht nachvollziehen, warum sich das BfS bei der „Bezeichnung“ auf die Einlagerungstechnik des alten Betreibers bezieht, und ihn damit im Nachhinein noch bestätigt. Seit 2009 heißt der „neue“ Betreiber BfS, der entschied und veröffentlichte im Januar 2010, dass er die Rückholung beabsichtigt. Genau für den Fall, dass die Rückholung beabsichtigt ist, besagt die Euratom-Richtlinie 70/2011, dass es sich nicht um Endlagerung handelt. Auch das kürzlich verabschiedete Standortauswahlgesetz definiert den Begriff so. „Unabhängig von einer Rechtswirkung hat der Begriff „Endlager“ eine unnötige negative Öffentlichkeitswirkung“, meint die WAAG und versteht nicht, warum das BfS darauf beharrt.

Am kommenden Samstag besteht auch die Möglichkeit, sich an der Aktion „Gelbe Karte“ für das BfS zu beteiligen.

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