Zwischenlager für den bundeseigenen Atommüll aus Asse II

Der WAAG liegen neue Planungsunterlagen des Bundesamtes für Strahlenschutz für ein Zwischenlager für den zu bergenden bundeseigenen Atommüll vor, der in der Schachtanlage Asse II eingelagert ist. Planungsstand ist der 31.10.2013.

Hierbei soll es sich um eine kombinierte Anlage für die Pufferlagerung nach der Bergung aus de Schachtanlage, die anschließende Neu-Konditionierung und eine drauf folgende Zwischenlagerung handeln.

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In der Seitenansicht wirkt das Zwischenlager harmlos, beinahe wie ein x-beliebiges Großlager.

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Dass heute schon eine Photovoltarik-Anlage und eine Dachbegrünung eingeplant sind, mag jeder für sich selbst bewerten.

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Bisher hat das Bundesamt für Strahlenschutz keinen Hehl daraus gemacht, dass es einen assenahen Standort durchsetzen will.

Es scheint soger einen bisher nicht genannten favorisierten Standort zu geben.

Denn nur wenn man einen konkreten Standort im Auge hat, kann man auch die Himmelrichtung für die Betrachtung der Angabe angeben.

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Diese Auskunft hat des BfS auch auf der Sitzung der Asse-II-Begleitgruppe am 6.12.2013 nicht gegeben. Transparenz hat offenbar seine Grenzen.

Offenbar will das Bfs zuerst die Bevölkerung an den Gedanken gewöhnen, dass es ein Zwischenlager an der Asse akzeptieren müsse. Konkrete Standortüberlegungen werden erst dann „aus dem Sack“ gelassen, wenn es der Gedanke eines assenahen Standortes ausreichend propagiert worden ist.

Die WAAG fordert das Bundesamt für Strahlenschutz auf, unverzüglich offenzulegen, welcher konkrete Standort bei den vorgelegten Planungen zugrunde gelegt wurde.

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