Zwischenlager für den bundeseigenen Atommüll aus Asse II – Teil 2

Unter der Überschrift „Bald rollen die Betonmischer zum Zwischenlager Jülich berichtete die „Aachener Zeitung“ am 18.12.2013 darüber, dass um das Zwischenlager ein Betonmauer gezogen werden solle.

„Sie soll das einfache Lager, dass das Zwischenlager de facto ist, vor einem gezielten Absturz eines Passagierflugzeugs, also einen Terroranschlag schützen.“

In der Aachener Zeitung heißt es weiter:

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Das Zwischenlager für den bundeseigenen Atommüll aus der Asse ist zwar formal kein Zwischenlager für Kernbrennstoffe, allerdings erfordert allein das  vorhandene Plutonium vergleichbare Sicherheitsanforderungen.

Die Absicht ein mit „Gründach“ versehenes Zwischenlager mit einer Oberfläche von 250 x 250 m (etwas 2 1/2 Sportplatzflächne hintereinander in der Länge und 4 Sportplätze nebeneinander in der Breite) vor einem gezielten Flugzeugarbsturz eines Airbus A 380 wirksam schützen zu wollen , dürfte wahlweise unter „nicht geprüft“ oder  unter Geheimhaltung fallen.

Selbst wenn „nur“ ein ebenerdiger terroristischer Angriff unterstellt wird, der durch eine massive Mauer verhindert werden könnte, stellt sich bei einer Bauhöhe des Zwischenlagers von 22 m die Frage der Mauerhöhe und Mauerdicke.

Das BfS hat diese Mauer angedeutet:

ZL 5

Dies würde eine Mauerlänge von mehr als 1,5 Kilometer bedeuten. Die Antwort, wie hoch diese Mauer bei einer Höhe des Zwischenlagers von 22 m sein müsste, muss  das BfS noch nachliefern.

Der Blick von Remlingen oder Groß Vahlberg aus wird zumindest nicht so sein:

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Transparenz bedeutet, dass alle Aspekte einer Planung dargestellt werden. Diesem Anspruch wird das Bundesamt für Strahlenschutz nicht einmal im Ansatz gerecht.

Randbemerkung: Jede/r Leser/in mag sich selbst ein Bild darüber machen, warum Informationsveranstaltungen in der Elm-Stadt Schöppenstedt durchgeführt werden und nicht in unmittelbarer Nähe und in einem gleichfalls geeigneten Raum im Dorfgemeinschaftshaus in der Asse-Gemeinde Remlingen.

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