Weitere Atomanlage im Braunschweiger Land?

Bereits 1999 hat die damalige Landtagsabgeordnete der Grünen, Rebecca Harms, bei der Niedersächsischen Landesregierung nachgefragt, was mit dem frei-gemessenen Atommüll aus der Landessammelstelle Niedersachsen geschieht.

Die niedersächsische Landesregierung äußert sich unter Punkt 13 der Antwort wie folgt:

„Sogenannte Abklingabfälle werden nach Unterschreiten der zur Freigabe erforderlichen
spezifischen Aktivität an die Verbrennungsanlage der Braunschweigische Kohlebergwerke
AG (BKB) in Helmstedt zur konventionellen Entsorgung abgegeben.“

Da sich Radioaktivität nicht verbrennen lässt, wurde sie entweder mit der Abluft in die Umwelt abgegeben oder in Filtern „eingefangen“.

Die WAAG hat den Niedersächsischen Umweltminister um Stellungnahme gebeten, ob und in welchem Umfang diese Praxis nach 1999 fortgesetzt wurde und was mit Filtern und Filterstäuben geschehen ist.

Mittlerweile betreibt das Land Niedersachsen eine gemeinsame Landessammelstelle mit Nordrhein-Westfalen in Jülich. In Braunschweig-Thune betreibt die Firma Eckert und Ziegler Atommüllbearbeitung. Die WAAG hat ebenfalls erfragt, was mit frei-gemessenem Atommüll aus diesen beiden Anlagen geschieht.

Die Anfrage der WAAG ist hier dokumentiert.

 

 

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