Kommentar – Über den Tellerrand geschaut: Schweiz veröffentlicht „Faustregeln“ zur Einschätzung der Verbreitung von Radioaktivität über Flüsse nach einem Atomunfall

Das schweizer „Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorar“ (ENSI) hat sogenannte Faustregeln für die Verbreitung von radioaktiven Stoffen über Flüsse nach einem Atomunfall in einem Atomkraftwerk vorgelegt.

Es zeugt von Realitätsbezug, wenn solche Papiere einen Namen tragen, der nichts beschönt. Es sind Faustregeln. Die Realität kann ganz anders aussehen.

Trotzdem sind solche Faustregeln sinnvoll, da sie eine Grundlage für die Planungen für den Katastrophenschutz bieten können.

Wer Strahlenschutz ernst nimmt, kann nicht den Normalbetrieb bewerten. Ob ein Strahlenschutz tatsächlich schützt, zeigt sich erst, wenn die Auswirkungen von Unfällen bewertet werden. Die „schweizer Faustregeln“ bieten die Chance zum Einstieg in diese Diskussion.

 

Wolfgang Bischoff

 

 

 

 

 

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