Chemotoxische Abfälle in Asse II – vieles unbekannt.

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (LMU) hat die Anfrage der WAAG zum chemo-toxikologischen Inventar in der Schachtanlage Asse II beantwortet. Zur Erinnerung: In Asse II wurde nicht nur radioaktiver Müll verklappt. Auch chemo-toxikologischer Abfall (z. B. eine halbe Tonne Arsen) sollten in der Schachtanlage verschwinden.

Bei der Bewertung dieser Abfälle zeigen sich immer noch große Defizite. So schreibt das LMU u. a.

„Spezielle chemisch-toxikologische Bestimmungen und Bewertungen sind m. W. bislang nicht vorgenommen worden.“

und weiter

„Konkrete Zahlen und Bewertungen des chemotoxischen Potentials der Abfälle liegen mir jedenfalls nicht vor.“

Hier der vollständige Brief des LMU.

 

 

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