Nationales Entsorgungsprogramm – bundesweite Einwendung

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Neben der bereits veröffentlichten Einwendung gibt es nunmehr auch eine gemeinsame Einwendung von NABU, BUND, AG Schacht Konrad, BI Lüchow-Dannenberg, Deutsche Umwelthilfe, Gesellschaft für Strahlenschutz, Strahlentelex und IPPNW.

Diese Einwendung enthält weitere Details, die die Mängel des NaPro deutlich machen.

Diese Unterschriftenliste macht deutlich:

  • Atommüll ist ein bundesweites Problem.
  • Die Kritik ist nicht auf unsere Region begrenzt.
  • Das Bündnis, dass das NaPro ablehnt täglich wird breiter.

Wichtig: Wer die erste Einwendung unterschrieben HAT, kann zusätzlich auch die zweite Einwendung unterschreiben und auch weitere eigene Einwendungen einbringen.

Hier der Wortlaut der bundesweiten Einwendung und der Link zum Herunterladen der Liste:

Ich fordere:

ein umfassendes Konzept für den gesamten vorhandenen und künftig anfallenden Atommüll, das die vorhandenen Probleme beschreibt, anstatt sie zu ignorieren. Dem Schutz vor radioaktiver Strahlung muss dabei oberste Priorität eingeräumt werden.

die Umdefinierung radioaktiver Abfälle (Freigabe niedrig strahlender Materialien aus Atoman-lagen, Uranabfälle der Wismut-AG) und die unkontrollierte Verteilung gering strahlender Abfälle zu beenden.

Konsequenzen aus dem Entzug der Betriebsgenehmigung für das Standortzwischenlager Bruns-büttel für alle Zwischenlager zu ziehen, anstatt dies zu ignorieren. Darüber hinaus dürfen ohne sicherheitstechnische Ertüchtigungen und den Einbau von Heißen Zellen keine Genehmigungen verlängert werden.

ein Eingangslager für hochradioaktive Abfälle darf erst nach einer endgültigen Genehmigung eines „Endlagers“ errichtet werden. Seine Dimensionierung als Zwischenlager mit bis zu 500 Castor-Behältern für alle abgebrannten Brennelemente und Wiederaufarbeitungsabfälle bedarf einer Alter-nativenabwägung.

ein eindeutiges Verbot des Exports abgebrannter Brennelemente aus Leistungsreaktoren, auch solchen zu Versuchs- und Demonstrationszwecken.

das völlig veraltete, ohne Alternativenvergleich und mit politischen Weisungen durchgesetzte Projekt Schacht KONRAD zu beenden, anstatt nach Inbetriebnahme optional weiteren Müll ein-zulagern.

im Rahmen des Standortauswahlgesetzes die Öffentlichkeit nicht nur informell zu beteiligen, sondern mit entscheidungsrelvanten Rechten auszustatten, sowie die Beschneidung der Ein-spruchs- und Klagerechte der Bürgerinnen und Bürger zurückzunehmen.

sicherzustellen, dass die AKW-Betreiber die entstehenden Kosten vollumfänglich übernehmen.

die Stellungnahmen zum Nationalen Entsorgungsprogramm in regionalen öffentlichen Veranstaltungen vor der Einreichung des Programms bei der EU zu erörtern.

zum Download

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