Nervengift aus Kohlekraftwerken

Quecksilber, ein stark toxisches Schwermetall, blasen die Schlote der Kohlekraftwerke in großen Mengen in unsere Umwelt.

Quecksilber ist hochgiftig. Zerbrochene alte Fieberthermometer müssen im gelüfteten Raum mit Bedacht entsorgt werden.

Doch was ist mit den ungleich größeren Mengen dieses Nervengiftes, das als Dampf aus den Kohlekraftwerken in die Umwelt gelangt? Es reichert sich vor allem in Gewässern an und gelangt so in die Nahrungskette. Mikroorganismen wandeln das Schwermetall in hundert Mal giftigeres Methylquecksilber um. Weil der Mensch am Ende der Nahrungskette steht, sammelt sich in unserem Körper ein großer Teil des Quecksilbers und baut sich nicht wieder ab.

Bereits geringe Mengen können dem Gehirn schaden und beeinträchtigen vor allem die geistige Entwicklung von Kleinkindern.

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Auch durch das Kohlekraftwerk Buschhaus bei Schöningen sind wir unmittelbar betroffen. Im Jahr 2010 wurden aus dem Schornstein 81,3 Kilogramm Quecksilber in die Umwelt geblasen. Nicht ohne Grund hat das Kohlekraftwerk Buschhaus mit 307 Metern den höchsten Schornstein aller Kohlekraftwerke in Deutschland. Schadstoffen sollen verdünnt werden. Sie werden dadurch jedoch nicht weniger. Sie werden nur weiter verbreitet.

Damit nicht genug: Eines der größten Quecksilberendlager soll in Zielitz bei Magdeburg entstehen.

 

 

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