Grenzwerte: Atommüll: Nicht 1 mSv, nicht 10 µSv, sondern 0,25 µSv zusätzliche Strahlenbelastung pro Jahr müssten es sein, würden internationale Regeln angewendet

Beitrag übernommen aus der Ankündigung der aktuellen Ausgabe des „Strahlentelex

radioaktivitä#tEuroparechtliche Richtlinien für Krebs erzeugende Luftschadstoffe gehen von einem Risikoansatz von 1 zu 1 Million aus. Geht man davon aus, daß dies auch für ionisierende Strahlen gelten sollte, dann ergibt sich gemäß der aktuellen Empfehlung der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICRP) aus dem Jahr 2007 eine Jahresdosis von 0,25 Mikrosievert zusätzlicher Strahlenbelastung pro Jahr (µSv/a). Und zum Beispiel gemäß den unabhängigen Auswertungen der Daten von Hiroshima und Nagasaki von Nußbaum et al. aus dem Jahre 1991 müssten es dann sogar weniger als 0,04 µSv/a sein.

Wollte man entsprechend dem „Stand der Wissenschaft“ handeln, hätten die bisher geltenden Grenz- und Vorsorgewerte im Strahlenschutz schon längst entsprechend angepasst werden müssen. Tatsächlich liegen sie sämtlich unverändert um Größenordnungen darüber. Bereits bei ihrer regierungsamtlichen Deklarierung entsprachen sie nicht dem seinerzeit geltenden „Stand der Wissenschaft“. Sie sind zudem in sich widersprüchlich.

Atommüll:

Nicht 1 mSv, nicht 10 µSv, sondern 0,25 µSv zusätzliche Strahlenbelastung pro Jahr müssten es sein, würden internationale Regeln angewendet

Den vollständigen Bericht finden Sie auf www.strahlentelex.de/Stx_16_696-697_S01-03.pdf.

Der Strahlentelex bittet auch kostenlose Probeexemplare.

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