Wichtiger denn je: Umfassendes Gesundheitsmonitoring und Gefahrenanalyse

Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe hat ihr mit Fachleuten und Bürgern diskutiertes Schreiben zum Thema umfassendes Gesundheitsmonitoring und umfassende Gefahrenanalyse an die Landrätin und die Kreistagsfraktionen geschickt.  

Das Schreiben kann hier heruntergeladen werden.

Aufgrund der angekündigte Initiative der WAAG haben schon zwei Fraktionen einen gemeinsamen Antrag zum Thema Gesundheitsmonitoring den Kreistages gestellt. Die WAAG begrüßt grundsätzlich diese Initiative, hält den Antrag aber für unzureichend, da er u. a. das Thema Gefahrenanalyse ganz ausklammert. Gerade aufgrund der aktuellen Pressemeldungen des BfS zur ausschließlich assenahen Standortsuche für ein Zwischenlager hält die WAAG eine Gefahrenanalyse von unabhängiger Stelle für zwingend erforderlich.

Eine Gegenüberstellung der Forderungen der WAAG mit denen des Antrages der beiden Fraktionen finden Sie hier.

Kritikpunkt: Wahlkampf

Der WAAG wurde vorgeworfen, den Parteien ein schönes Wahlthema auf dem Silbertablett serviert zu haben.

Die WAAG erklärt dazu: Die Analyse der Gefahren und die Abwehr und zumindest die Verminderung von Gefährdungen der Bevölkerung MUSS Thema des Kommunalwahlkampfes sein. Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen zu dieser Frage Stellung nehmen. Der Souverän – die Bevölkerung – kann dann entscheiden, ob die Antworten Einfluss auf die Wahlentscheidung hat.

Wir alle wissen, dass Wahlkampfzeit auch Zeit der Wahlversprechungen ist. Die WAAG betont, dass sie sich nicht mit pauschalen Erklärungen oder einer Wahlveranstaltung zu dem Thema zufrieden geben wird. Sie wird die Bevölkerung auch nach der Wahl auf dem Laufenden halten, ob gemachte Wahlversprechen eingehalten wurden oder nicht.

Die WAAG ist die einzige Gruppierung, die schon 2014 im Zusammenhang mit dem Asse-Fonds gefordert hat, erst feststellen zu lassen, welche Nachteile – vor allem gesundheitlicher Art – bestehen, bevor Geld verteilt wird, um die Region einfach schöner zu machen, aber nicht sicherer. Diese Linie werden wir auch in der Diskussion um ein Gesundheitsmonitoring und eine Gefahrenanalyse konsequent weiter verfolgen.



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