Solidarität mit Rotenburg und Hemlingen: Hände weg vom Fracking-Moratorium

fracking-moratorium-facebook-post-1200-630-upload-1200x630Wer den Überschriften traut, dass Bundestag und Bundesrat Fracking verboten hat, wird in die Irre geführt. Der Bundestag hat kein umfassendes Fracking-Verbot beschlossen. Das Verbot bezieht sich auf das Fracking in Schiefergestein.

Das Fracking in Sandgestein bleibt – wenn auch unter schärferen Bedingungen erlaubt. Betroffen davon ist zuerst das Bundesland Niedersachsen, da hier die größten Vorkommen zu erwarten sind. Wird in Niedersachsen die Tür für Sandstein-Fracking wieder geöffnet, werden andere Bundesländer folgen.

In Niedersachsen besteht seit fünf Jahren ein Moratorium, dass das Fracking in Sandgestein ausgesetzt hat. Die Fracking-Industrie hat am 15.6.2016  erklärt, dass sie beabsichtigt, das Moratorium aufzukündigen.

Wie im Umfeld von Atomanlagen ist auch im Umfeld der Fracking-Regionen ein Ansteigen der Krebsfälle festzustellen. Wie im Einstieg in die Atomenergie sind beim Fracking die langfristigen Auswirkungen nicht zu übersehen. Atomindustrie und Frackingindustrie nehmen die verheerenden Auswirkungen für die Umwelt aus reiner Profitgier in Kauf.

Wir rufen daher dazu auf die we-act-Initiative „Hände weg vom Fracking-Moratorium“ zu unterstützen.

 

 

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