Neuer Betreiber für die Schachtanlage Asse II

Der Bundestag hat eine neue Behördenstruktur für die Lagerung von Atommüll beschlossen. Die beschlossene Reform des Standortauswahlgesetzes sieht die Gründung einer bundeseigenen privatrechtlichen Gesellschaft vor, die sich künftig u. a. auch um den Betrieb der Schachtanlage Asse II kümmern soll. Außerdem soll sie mögliche Standorte für das geplante „End“lager für hochradioaktive Abfälle vorschlagen und dieses „End“lager später auch betreiben.

Auf der Mahnwache zu Asse II am 4.7.15 wurden Befürchtungen geäußert, dass es durch den Betreiberwechsel zu weiteren Verzögerungen der Rückholung kommen könnte. Deshalb hat die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) jetzt der Bundesumweltministerin mitgeteilt, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mahnwache erwarten, dass die Bürgerinnen und Bürger vor Ort im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung umfassend über die Planungen informiert werden, damit die Erfahrungen und Kenntnisse der Menschen vor Ort in die abschließenden Entscheidungen einbezogen werden können. Diese Veranstaltung muss stattfinden, bevor die Entscheidungen endgültig getroffen werden.

Das Schreiben an die Bundesumweltministerin mit den angesprochenen Themenbereichen finden Sie hier

 

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