Deshalb brauchen wir Dich:
Wir wollen am Samstag, dem 21.10.2017 um 11.59 Uhr die Originalumrisse
eines Airbus A380 in Gestalt einer Menschenreihe auf dem Feld vor dem AKW
Grohnde nachbilden: 72 m Länge, 80 m Spannweite, 560 t Startgewicht.
Bitte finde Dich spätestens um 11.30 Uhr am AKW Grohnde in Emmerthal ein und
bring so viele Mitstreiter wie möglich mit! Festes Schuhwerk oder Gummistiefel sind
dringend zu empfehlen!

Für die Presse steht ein Hubsteiger bereit, von dem aus der simulierte Anflug eines
A380 auf das AKW Grohnde durch Fotos dokumentiert werden soll.
Zu Deiner Information:
Seit Oktober 2015 läuft beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg eine Anwohnerklage
gegen das zuständige niedersächsische Umweltministerium auf Entzug der Betriebs-
genehmigung für das AKW Grohnde. Ein Klageschwerpunkt ist die mögliche Gefähr-
dung der Anlage durch terroristische Angriffe, insbesondere durch Flugzeugabstürze.
Das Ministerium behauptet in seiner Klageerwiderung, dass Flugzeugabstürze und
andere Terrorangriffe keine konkrete Bedrohung für die Bevölkerung darstellen.
Wir meinen dagegen: Auch wenn ein A380 bei einem Absturz das Reaktorgebäude
nicht durchdringen sollte, so sind doch sehr starke mechanische und thermische Aus-
wirkungen zu erwarten. Die durch den Aufprall erzeugten Schwingungen können zu
Brüchen von Kühlmittelleitungen und zu Leckagen im Primärkühlkreislauf führen.
Auslaufendes Kerosin (A380-Tankkapazität: 320.000 Liter!) kann durch Brände
größere Schäden an der Anlage verursachen. Aus den genannten Gründen ist daher
ein Kernschmelzunfall mit massiven radioaktiven Freisetzungen nicht auszuschließen!
Veranstalter:
Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten: www.grohnde-kampagne.de
Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.