WAAG-Rundmail zur Umgebungsüberwachung vom 1.1.2018


Der Radioökologe Dr. Gellermann hatte sich auf Bitten der WAAG die Daten der Umgebungsüberwachung angesehen und hohe Werte festgestellt, die z. T. unplausibel waren, was aber offensichtlich niemandem aufgefallen war. Die WAAG übersandte die Unterlagen dem Leiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises, der seinerseits die Unterlagen ans Nieders. Umweltministerium (NMU) und ans BfS weiterleitete. Das NMU schrieb wiederum, dass es nicht zuständig sei, sondern u. a. die Untere Wasserbehörde des Landkreises. Das BfS gab fehlende Qualitätskontrolle zu und überarbeitete die Daten.

Aber auch die überarbeiteten Daten wiesen u.a. ungewöhnlich hohe Uran-Werte im Grundwasser auf, siehe Anlage 3 – unbedingt lesen! Auch diese Ausarbeitung erhielt das NMU und u.a. die Landrätin und der Leiter der Untere Wasserbehörde zur Kenntnis. Auf der Veranstaltung im November zu dem Thema äußerte Herr Gellermann  nochmals sein Unverständnis über den Umgang der offiziellen Stellen. Bei erhöhten Werten müsse es wenigstens eine Qualitätskontrolle geben. Das leuchtet selbst Laien ein, sonst macht die Umgebungsüberwachung keinen Sinn.

Obwohl die Landrätin und der Leiter der Unteren Wasserbehörde die Beanstandungen des Herrn Gellermann (Anhang 3) zu den überarbeiteten Daten des BfS erhalten haben, sagte der Leiter der Unteren Wasserbehörde noch auf der Sitzung des Umweltausschusses des Kreistage am 4.12.17 auf meine Frage, was die Untere Wasserbehörde jetzt über die Urankonzentrationen im Grundwasser in bzw. am Rande der Asse wisse und ob eigene Messungen in Auftrag gegeben wurden, er wisse nicht, dass noch Themen offen wären. Weiter meinte er, sollten doch weiterhin Unstimmigkeiten bestehen, würde er sich beim BfS noch einmal erkundigen. Bis heute erhielten wir keinerlei Rückmeldung. Deshalb hat die WAAG der Landrätin und dem Leiter der Unteren Wasserbehörde nochmals geschrieben, dass sie für die „Achtlosigkeit“ – oder was auch immer das sein mag – der offiziellen Stellen kein Verständnis hat, siehe unten.

Bedanken möchte sich die WAAG an dieser Stelle nochmals bei Herrn Gellermann für die beiden umfassenden Arbeiten (Anhang 1 und 3), die er als Fachmann ehrenamtlich ausgearbeitet hat, weil es ihm um die Sache geht. Damit hat er uns als Bürgerinitiative sehr unterstützt.

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

 

Sehr geehrte Frau Steinbrügge,
sehr geehrter Herr Schillmann,

wir schreiben Sie als Landrätin und als Leiter der Unteren Wasserbehörde an.

Am 23.2.17 haben wir Herrn Schillmann in seiner Funktion als Leiter der Unteren Wasserbehörde die Ausarbeitung von Herrn Dr. Gellermann vom Januar 2017 (Anhang 1) mit dem Schreiben im Anhang 2 übersandt. Darin baten wir Sie, uns mitzuteilen, welche Bewertungen der LUFA-Ergebnisse in Ihrem Hause erfolgt sind und welche Maßnahmen von Ihnen ergriffen worden sind.

Herr Schillmann hat das Schreiben seinerseits an das NMU und das BfS gesandt. Das NMU antwortete Ihnen seinerseits mit Schreiben vom 4.4.17 (Anhang 4), dass nicht das NMU, sondern u.a. die Untere Wasserbehörde zuständig sei, und dass das BfS mit Schreiben vom 30.3.17 auf Ihre Anfrage geantwortet hätte und die Antwort (Anmerkung unsererseits: leider nicht eigentlichen Feststellungen von Dr. Gellermann) auf die Internetseite des BfS gestellt hätte. Inhaltlich äußerte er sich nicht, weder zu den Feststellungen von Herrn Dr. Gellermann, noch zu der Antwort des BfS. Das Schreiben des Landesumweltministers vom 4.4.17 an den Landkreis haben wir allerdings erst am 13.4.17 über die Begleitgruppe zur Kenntnis erhalten.

Im Gegensatz zu den offiziellen Stellen Stellen und den Mandatsträgern hat sich Herr Dr. Gellermann die Stellungnahme des BfS vom 30.3.17 angesehen und dazu schon am 2.4.17 erneut Stellung bezogen, siehe Anhang 3. Darin heißt es u. a.

Die Daten ab 2013 (wenn sie denn stimmen) würden eine großflächige Zunahme der Versalzungen im Grundwasser widerspiegeln. Das könnte z.B. auf Bergsenkungen beruhen (was ich derzeit für unwahrscheinlich halte). Es wäre aber die Aufgabe des BfS solche Effekte (auch wenn sie zunächst gar nichts mit der Radioaktivität in der Asse zu tun haben) aufzuklären und den Betroffenen (Landwirten?) darzustellen. Ich vermute aber auch an dieser Stelle, dass die Messwerte eben nicht belastbar sind. Vor diesem Hintergrund signalisiert die Darstellung des BfS klar, dass sie davon ausgeht und ausgehen kann, dass Bürgerbeteiligung nicht ernst genommen wird und pauschale Beschwichtigungen ausreichen.

Ich stelle aber fest, dass die vom BfS (sicherlich auf Zuarbeit des Messlabors) auf Seite 5 des Schreibens vom 30.03. eingetragenen Hintergrundwerte weder messtechnisch plausibel sind noch die hier vorgestellte Korrektur erkennen lässt, auf welcher methodischen Basis diese Korrektur beruht und welche Messunsicherheiten daraus tatsächlich folgen.

Bezüglich der Anmerkung des BfS, dass es sich hier um nicht genutztes Grundwasser handelt, ist auf das Konzept des Bund-Länderausschusses Wasser (LAWA) zu verweisen, in dem als Geringfügigkeitsschwelle für Grundwasser-Kontaminationen der Trinkwassergrenzwert, ggf. ergänzt um ökotoxikologische Schwellenwerte benannt wird. Wer wie das BfS den „Schutz von Mensch und Umwelt“ als Ziel und Maßstab beschreibt, kann die Beurteilung des Schutzgutes Wasser nicht auf den radiologischen Maßstab von U-238 beschränken! Die Darlegungen zur Beurteilung von Messdaten aus Grundwasser-Untersuchungen sind einer Bundesoberbehörde im Bundesumwelt(!)ministerium unwürdig!

Die jetzt im Schreiben des BfS als „korrigierte Messwerte“ angegebenen U-238-Konzentrationen in den Messstellen g11a1 (0,23 Bq/l), g04z1 (0,93 Bq/l), f09a1 (0,78 Bq/l), g04z5 (0,55 Bq/l) und g06z3 (0,53 Bq/l) liegen alle deutlich oberhalb des Beurteilungsmaßstabes von Grundwasser-Kontaminationen durch Uran von 0,12 Bq/l und behaupten damit implizit, dass im Umfeld der Asse großräumige Grundwasser-Belastungen mit Uran vorliegen. Ich halte das für hochgradig unwahrscheinlich. Solche als Korrektur (!!) herausgegebenen Werte bedürfen m.E. dringend der Aufklärung durch unabhängige Stellen, am besten unter Federführung der Wasserbehörde oder das NMU.

Da wir die Antwort des Landesumweltministers an den Landkreis erst am 13.4.17 über die Begleitgruppe zur Kenntnis erhalten haben, haben wir nach den erneuten schwerwiegenden Feststellungen den Landesumweltminister unsererseits am 8.4.17 angeschrieben und ihm beide Papiere von Dr. Gellermann und entsprechende Fragen zugesandt, siehe Mail unten. Diese Mail mit den entsprechenden Anlagen haben wir der Bundesumweltministerin, dem Bundesumweltministerium, Ihnen als Landrätin und Ihnen als Leiter der Unteren Wasserbehörde sowie dem Umweltausschuss des Bundestages zur Kenntnis übersandt.

Außerdem haben wir Sie als Leiter der Unteren Wasserbehörde am 15.4.17 nochmals direkt angeschrieben und nochmal ausdrücklich auf die Messwerte des Grundwassers hingewiesen und Sie nochmals gebeten, uns mitzuteilen, welche Bewertungen der LUFA-Ergebnisse in Ihrem Hause erfolgt sind und welche Maßnahmen von Ihnen als Untere Wasserbehörde ergriffen worden sind..

Dabei handelte es sich um „Antworten“ auf unsere Anfragen

1. zu den Feststellungen zum Grundwasser an die Untere Wasserbehörde des Landkreises
2. zu „50 Jahre Müll in Asse II: Belastungen und Gefahren analysieren, Risiken minimieren“ an den Kreistag
3. zum Thema Tritium (Fragen von Prof. Bertram) an die Begleitgruppe

So weit zur klaren Rollentrennung, aber das nur nebenbei. Hier geht es um das Thema Grundwasser. Auch in diesem Schreiben machen Sie keinerlei inhaltliche Aussagen zu diesem Thema, sondern teilen Sie uns lediglich mit, dass die Untere Wasserbehörde nur dann tätig wird, wenn die Atomaufsichtsbehörde sie über Auffälligkeiten informiert. Das heißt im Klartext, dass die Untere Wasserbehörde bzw. der Landkreis sich für Hinweise wie die von Herrn Dr. Gellermann gar nicht interessiert, geschweige ihnen denn nachgeht.

Auf der Veranstaltung zur Umgebungsüberwachung in Remlingen im November hat Herr Dr. Gellermann dazu nochmals eindeutig Stellung bezogen.

Wir habe für die „Achtlosigkeit“ der offiziellen Stellen oder was auch immer das sein mag, kein Verständnis. Unter Interessenvertretung verstehen wir etwas anders. Und ja, auch hier zeigt sich wieder, dass ein Mandat nichts über die fachliche Arbeit sagt und wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Bürgerinitiativen in den verschiedenen Bereichen ist.

Mit freundlichem Gruß
Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

i. A. Eleonore Bischoff

… weil wir für unser Leben gern hier leben!

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: LUFA-Messungen im Umfeld der Schachtanlage Asse II
Datum: Sat, 15 Apr 2017 22:47:56 +0200
Von: wolfgang bischoff <wolfgang.bischoff.wf@gmail.com>
An: C.J.Schillmann@lk-wf.de

Sehr geehrter Herr Schillmann,

mit unserem Schreiben vom 23.02.2017 haben wir Sie gebeten, uns mitzuteilen, welche Maßnahmen aufgrund der Messwerte in Ihrem Hause ergriffen wurden. Dabei haben wir insbesondere auf die Messwerte im Bereich des Grundwassers verwiesen.

Wir haben aus Ihrem Hause lediglich die Information erhalten, dass Sie die Stellungnahme des Herrn Gellermann an das BfS und das NMU weitergeleitet haben. Deren Antworten wurden dann auch an uns weitergeleitet.

Das BfS räumt in seiner Antwort ein:

Die von Herrn Gellermann aufgezeigten Unstimmigkeiten in den REI-Berichten werfen selbstverständlich
die Frage nach der messtechnischen Qualitätssicherung auf. Mit den Messlaboren sind Maßnahmen ver-
einbart worden, um zukünftig Fehler bei der Ermittlung und Übertragung der Messwerte zu verhindern.

Das NMU verweist in seiner Antwort lediglich darauf, dass nicht das NMU sondern andere Stellen – u. a. die Untere Wasserbehörde des Landkreises – zuständig sind. Zum Sachverhalt selbst äußert es ich nicht.

Die noch offenen Fachfragen, die Herr Gellermann aufgrund der Antwort des BfS zusammengestellt hat, haben sie durch unsere Schreiben an das NMU und das BMU zur Kenntnis erhalten.

Wir bitten Sie nochmals, uns mitzuteilen, welche Bewertungen der LUFA-Ergebnisse in Ihrem Hause erfolgt sind und welche Maßnahmen von Ihnen als Untere Wasserbehörde ergriffen worden sind.

Freundliche Grüße
Wolfgang Bischoff
für die WAAG

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Umgebungsüberwachung Schachanlage Asse II und Erinnerung unserer Mail vom 9.3.17 (siehe unten) und 7.1.17 zum Kat
Datum: Sat, 8 Apr 2017 11:15:07 +0200
Von: eleonore bischoff <eleonore.bischoff.wf@googlemail.com>
An: stefan Wenzel <stefan.wenzel@mu.niedersachsen.de>
Kopie (CC): barbara.hendricks@bundestag.de, Bundesumweltministerium <service@bmub.bund.de>, Sefzig, Renate <Renate.Sefzig@bmu.bund.de>, Christiana Steinbrügge <C.Steinbruegge@LK-WF.de>, Claus-Jürgen Schillmann <C.J.Schillmann@lk-wf.de>, Geffers, Kerstin <K.Geffers@lk-wf.de>, Umweltausschuss <umweltausschuss@bundestag.de>

Sehr geehrter Herr Minister Wenzel,

auf Wunsch der Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) erstellte Herr Dr. Gellermannn als Strahlenschützer und Radioökologe im Januar 2017 eine Ausarbeitung zur Umgebungsüberwachung der Schachtanlage Asse II, die wir Ihnen im  im Anhang 1 beifügen.
Danach sind u. a. folgende Daten auffällig:

+ Das vom BfS beauftragte Labor hat im Jahr 2015 Ableitungen von stark isotopisch mit U-235 angereichertem Uran, also von Kernbrennstoff gemessen.

Hier vermutet Herr Gellermann einen Datenübertragungsfehler.

+ Der Tritiumgehalt in Pflanzen beginnend mit dem Jahr 2011 ist deutlich angestiegen.

Dazu schreibt das Labor im Jahresbericht für 2014: „Als Ursachen für die gemessenen Tritium Konzentration kommen u. a. die Tritium Bildung durch kosmische Strahlung und / oder Ableitungen entfernt gelegener kerntechnischer Einrichtungen in Frage.“

Eine Begründung, warum nur „entfernt“ und nicht nahe gelegene kerntechnische Einrichtungen wir Asse II als Ursache in Frage kommen können, stand dort nicht.

+ Die Messwerte ab 2013 zeigen außerdem extreme Urankonzentration im Grundwasser

Das Labor schreibt dazu im Jahresbericht 2014: „Zum Teil wurden Nuklide der natürlichen Uran- und Thoriumzerfallsreihe sowie das natürlich vorkommende Nuklid K-40 in unbedeutenden Konzentrationen gefunden.“


Unabhängig davon, ob es sich bei den Daten um Übertragungsfehler handelt oder ob die erhöhten Werte nicht weiter ernst genommen wurden, eins wird deutlich, keiner der beteiligten Stellen – sprich Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Nieders. Umweltministerium, Arbeitsgruppe Umgebungsüberwachung oder Landkreis – sind die Ungereimtheiten aufgefallen bzw. sind ihnen nachgegangen.

Es findet offensichtlich keine wirksame Qualitätssicherung statt. Das alleine ist schon erschreckend. 

Die WAAG hat deshalb den Landkreis Wolfenbüttel am 23.2.17 angeschrieben und nachgefragt, welche Bewertungen der Daten dort erfolgten. Der Landkreis leitete unser Schreiben am 24.2.17 an das BfS und an das Landesumweltministerium mit der Bitte um Stellungnahme weiter.

Daraufhin baten wir Sie mit unserer Mail vom 9.3.17 (siehe unten) in diesem Zusammenhang außerdem um Stellungnahme zu den Themen: 

–  meldepflichtige Ereignisse, siehe https://waagwf.wordpress.com/2017/02/20/meldepflichtiges-ereignis-in-der-schachtanlage-asse-ii-100-fache-der-freigabegrenze-ueberschritten/

–  Novellierung des Nieders. Katastrophenschutzgesetzes, siehe https://waagwf.wordpress.com/2017/02/19/einbeziehung-der-schachtanlage-asse-ii-in-die-novelle-des-niedersaechsischen-katastrophenschutzgesetzes-zwischenstand/


Zu keinem der drei Themen liegt uns bisher eine Antwort von Ihnen bzw. dem Landesumweltministerium vor. Zwischenzeitlich hat das BfS dem Landkreis geantwortet, siehe http://www.asse.bund.de/SharedDocs/Stellungnahmen/Asse/DE/2017/umweltueberwachung.html

Das BfS schlussfolgert zumindest: „Die von Herrn Gellermann aufgezeigten Unstimmigkeiten in den REI-Berichten werfen selbstverständlich die Frage nach der messtechnischen Qualitätssicherung auf. Mit den Messlaboren sind Maßnahmen vereinbart worden, um zukünftig Fehler bei der Ermittlung und Übertragung der Messwerte zu verhindern.“

Auch nach der Antwort des BfS bleiben lt. Herr Gellermann aus fachlicher Sicht Fragen offen (siehe Anhang 3 – Schreiben vom 2.4.17 von Herrn Gellermann an die WAAG).

Da es sich gerade im Zusammenhang mit den erhöhten Krebsfällen um ein für die Anwohnerinnen und Anwohner wichtiges Thema handelt, bitten wir Sie nochmals, uns mit zu teilen,
– welche Schlüsse das Land im Rahmen der Atomaufsicht seinerzeit aus den Messdaten gezogen hat?
– welche Schlüsse wird das Land aus den Feststellungen von Herrn Gellermann in puncto  Datentransparenz und Qualitätssicherung ziehen?
– welche Schlüsse wird das Land aus den Feststellungen und Schlussfolgerungen aus dem Schreiben von Herrn Gellermann vom 2.4.17 ziehen?
– hält das Land auch ein unabhängiges Messlabor vor Ort für erforderlich, um die Beprobungen zeitnah durchführen zu können? Bei diesem Labor sollte dann auch die Möglichkeit bestehen, dass AnwohnerInnen Proben aus ihrem Garten testen lassen können?
– wie Sie die Bevölkerung zukünftig über meldepflichtige Ereignisse informieren werden?
– ob die Schachtanlage Asse II in die Novelle des Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzt einbezogen wird?

Die WAAG hält aufgrund der vorliegenden Erfahrungen ein unabhängiges Messlabor vor Ort für dringend erforderlich und für kurzfristig umsetzbar.Das Bundesumweltministerium und der Landkreis erhalten diese Mail zur Kenntnis, da beide Verantwortung für die Schachtanlage Asse II bzw. die Region um die Schachtanlage tragen.

Wir hoffen auf eine zeitnahe Beantwortung unserer Fragen und verbleiben

mit freundlichem Gruß
Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe

i. A. Eleonore Bischoff

… weil wir für unser Leben gern hier leben!

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Umgebungsüberwachung Schachtanlage Asse II / meldepflichtige Ereignisse / Novellierung des Nieders. Katastrophenschutzgesetzes
Datum: Thu, 9 Mar 2017 14:33:27 +0100
Von: eleonore bischoff <eleonore.bischoff.wf@googlemail.com>
An: stefan Wenzel <stefan.wenzel@mu.niedersachsen.de>
Kopie (CC): VorzimmerStaatssekretaer@mu.niedersachsen.depoststelle@mu.niedersachsen.debarbara.hendricks@bundestag.de, Sefzig, Renate <Renate.Sefzig@bmu.bund.de>, Ursula Kleber <UrsulaKleber@web.de>, Christiana Steinbrügge <C.Steinbruegge@LK-WF.de>, Claus-Jürgen Schillmann <C.J.Schillmann@lk-wf.de>

Sehr geehrter Herr Wenzel,

der Landkreis Wolfenbüttel hat Ihnen unser Schreiben und das von uns erbetene Papier von Herrn Gellermann vom Januar 2017 zum Thema Umgebungsüberwachung (siehe Anhang 1 und 2)  mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Das Papier von Herrn Gellermann zeigt, dass keine wirksame Qualitätssicherung – weder was unplausible Daten, noch was erhöhte Werte angeht – nicht gewährleistet ist.In diesem Zusammenhang bitten wir außerdem um Stellungnahme zu den Themen

–  meldepflichtige Ereignisse, siehe https://waagwf.wordpress.com/2017/02/20/meldepflichtiges-ereignis-in-der-schachtanlage-asse-ii-100-fache-der-freigabegrenze-ueberschritten/

–  Novellierung des Nieders. Katastrophenschutzgesetzes, siehe https://waagwf.wordpress.com/2017/02/19/einbeziehung-der-schachtanlage-asse-ii-in-die-novelle-des-niedersaechsischen-katastrophenschutzgesetzes-zwischenstand/

Wir hätten Herrn Hoffmann vom BfS gerne zu den Themen Umgebungsüberwachung und meldepflichtige Ereignisse auf der Veranstaltung des Landkreises zum Thema „Niedrigstrahlung und Gesundheit“ am 2.3.17 (Anhang 3) gerne befragt. Leider hatte er kurzfristig abgesagt.

Unsere Anforderungen zum Thema Gesundheitsmonitoring, Umgebungsüberwachung, Gefahrenanalyse und maximale Risikominimierung tragen wir gerade zusammen und werden Sie dem Kreistag und auch Ihnen zur Verfügung stellen.

Mit freundlichem Gruß

Eleonore Bischoff
für die WAAG

… weil wir für unser Leben gern hier leben!

PS: Diese Mail erhält das Bundesumweltminiserum und der Landkreis zur Kenntnis. Frau Kleber bitten wir um Weiterleitung an die Arbeitsgruppe Umgebungsüberwachung.

DIE IN DIESER RUNDMAIL ERWÄHNTEN ANHÄNGE KÖNNEN BEI DER WAAG UNTER DER FOLGENDEN ADRESSE ANGEFORDERT WERDEN: eleonore.bischoff.wf@gmail.com
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