Geldmaschine Asse II

1965 wurde die Schachtanlage Asse II, deren Salzvorkommen ausgebeutet war, von der Firma Wintershall (einer Vergängerfirma von Kali-und Salz) für 700.000 DM an den Bund verkauft.  Wintershall profitierte nicht nur vom Kaufpreis. Zusätzlich wurden die Kosten für die Verfüllung des Bergwerks eingespart.

In der Folge wurden Forschungsaufträge, z. B. für den Verschluss von Schächten, an Kali- und Salz vergeben. Das Volumen wird auf 2 Milliarden Euro geschätzt. 

In den Jahren 1995 bis 2003 erfolgte die Lieferungen von Salz zur Verfüllung der oberen Sohlen. Dafür wurde das Salz der Halde Ronnenberg bei Hannover benutzt. Inhaber der Halde ist Kali- und Salz.

Abgepumpte Lauge aus der Schachtanlage Asse II wurde zur Flutung von stillgelegten Bergwerken genutzt. Sowohl der Schacht Mariaglück bei Celle als auch der aktuell benutzte Schacht Friedrichshall/Hugo in Sehnde bei Hannover sind im Besitz von Kali und Salz. Kali und Salz lässt sich die Annahme der aufgefangenen Laufe aus der Schachtanlage Asse „fürstlich“ vergüten. Für die Ablieferung an Mariaglück wird ein Betrag von 700.000 Euro geschätzt.

Und noch in einem weiteren Vorhaben steht Kali und Salz vor der Tür. Auf die Lieferung von Magnesiumchlorid, das nach der aktuellen Notfallplanung zur Flutung genutzt werden soll, ist Kali und Salz spezialisiert. 

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