Zwischenlager: Sicherheit, Nachhaltigkeit, Verantwortung

Diskussionspapier der WAAG

Der Betreiber der Schachtanlage Asse II hat auf der zuletzt stattgefundenenen Sitzung der Asse II-Begleitgruppe im Mai 2017 angekündigt, dass zum Jahresende eine Entscheidung über den Standort für das Zwischenlager für den Müll aus der Schachtanlage Asse II fallen wird.

Die WAAG hat sich mit dem Thema nochmals intensiv auseinandergesetzt und eine Bestandsaufnahme und eine Positionspapier erarbeitet, da entscheidende Faktoren bei der Standortauswahl bisher noch nicht öffentlich diskutiert worden sind und die Gefahr besteht, dass die Standortentscheidung von Vorfestlegungen bestimmt wird.

Das Papier der WAAG steht zum Download bereit.

Die WAAG erbittet Anregungen unter der Adresse: waagwf@live.de

Das Thema Zwischenlager wird die WAAG auch auf der nächsten Mahnwache am 7.8.2017 um 18.00 Uhr behandeln.

 

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WAAG-Mitglieder nahmen an Friedensdemonstration der Naturfreunde in Büchel teil

Auf dem Luftwaffenstützpunkt in Büchel (Rheinland-Pfalz) werden 20 amerikanische Atomraketen vermutet, die im Rahmen der sogenannten „nuklearen Teilhabe“ im Einsatzfall von deutschen Flugzeugen aus gestartet werden.

Bereits 2010 hat sich der deutsche Bundestag parteiübergreifend gegen die Stationierung der Atomwaffen ausgesprochen.

Am 7.7.2017 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen einem Vertragsentwurf zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Diesem Vertragsentwurf haben 122 Staaten zugestimmt. Die Bundesrepublik Deutschland hat dem Vertragsentwurf nicht zugestimmt.

Die anstehende Bundestagswahl sollte Anlass sein, die Frage nach dem Abzug zur „Nagelprobe“ für alle Kandidaten zum Bundestag zu machen.

Fragen Sie sie auf Veranstaltungen und/oder schriftlich danach, was sie im Falle ihrer Wahl tun werden, um den den Bundestagsbeschluss von 2010 durchzusetzen und um den Bundestag dazu zu bewegen, den Vertrag der Vereinten Nationen zum Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen.

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Inhalte vor Konsens

Erste Anmerkungen der WAAG zur Berichterstattung am 17.6.17 über den Asse II – Begleitprozess in den regionalen Medien und Schilderung von Erfahrungen der letzten Jahre

Nach der Berichterstattung ergeben sich für die WAAG einige grundsätzliche Fragen:

– Wieso wurden nur die vier HauptverwaltungsbeamtInnen beauftragt, eine neue Struktur für die Begleitgruppe zu erstellen?

– Warum wurden nicht Vertreter aller im Begleitprozess vertretenden Gruppen (HauptverwaltungsbeamtInnen, Vertreter der Kreistagsfraktionen, Vertreter der Zivilgesellschaft – sprich Bürgerinitiativen und Umweltverbände) beauftragt, gemeinsam einen Entwurf zu erarbeiten?

– Wer hat das so entschieden?

Eines ist offensichtlich:

Es gab bisher keinen „gemeinsamen Weg der Weiterentwicklung des Begleitprozesses“, also konnte er auch nicht von den Bürgerinitiativen durch die Veröffentlichung ihrer Vorstellungen einseitig aufgekündigt werden, wie es die Landrätin jetzt darstellt.

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WAAG schreibt Kreistagsfraktionen und Landrätin an zum Thema: „Asse II – Belastungen und Gefahren analysieren, Risiken minimieren“

Für die ehemalige Samtgemeinde Asse wurden 2010 für 2002 – 2009 signifikant erhöhte Krebsraten festgestellt – dreimal so viele Schilddrüsenkrebsfälle bei Frauen und doppelt so viele Leukämiefälle bei Männern. Frühere Zahlen liegen nicht vor, da das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen erst im Jahr 2000 gegründet wurde.

Ein beim Landkreis angesiedelter Expertenkreis kam zu dem Ergebnis, dass nicht „nachgewiesen“ werden konnte, dass ein Zusammenhang mit der Schachtanlage Asse II besteht. „Nachweisen“ lassen sich solche Zusammenhänge bisher nur statistisch. Was die Belastungen der Anwohner durch den Müll in der Schachtanlage Asse II angeht, so sind sie für die umliegenden Gemeinden weit größer als an jedem Atomkraftwerk.

Auch zu dem Phänomen der geringen Mädchengeburten, das auch an anderen Atomstandorten auftritt, heißt es in dem Bericht des Expertenkreises, dass nach „ergänzenden Analysen der übrigen Gemeinden, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schachtanlage befinden“ es sich in Remlingen um „einen statistischen Ausreißer handelt“. Dabei ergaben die Analysen von Dr. Scherb vom Helmholtz Zentrum, dass auch die Gemeinden Vahlberg, Kneitlingen und Evessen statistisch zu geringe Mädchengeburten aufweisen.

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Zwei Petitionen mit der Bitte um Unterstützung und weitere Verbreitung

https://www.openpetition.de/…/asse-ii-durch-geplante-verfue…

https://weact.campact.de/…/exportstopp-fur-brennelemente-na…

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Asse II: Umgebungsüberwachung fehlt es an Qualitätssicherung

IMG_20170403_181714Im Zusammenhang mit der erhöhten Krebsrate bat die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) Dr. Gellermann (Strahlenschützer und Radioökologe), die Messwerte der Umgebungsüberwachung um die Schachtanlage Asse II zu analysieren.

Nach seinen Feststellungen kam es zumindest zu Datenübertragungsfehlern und anderen Unstimmigkeiten, die trotz hoher Werte weder die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) noch beim Niedersächsischen Umweltministerium „geweckt“ haben.

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Mahnwache zu Asse II: 50 Jahr nass und nässer

Am 4.4.17 jährt sich der Tag der ersten Einlagerung von radioaktivem und chemotoxischem Müll in die Schachtanlage Asse II zum 50. Mal.

Am Montag, den 3.4.2017, findet die monatliche Mahnwache – wie gewohnt – ab 18.00 Uhr vor Seeliger, Lange Herzogstr. 63 in Wolfenbüttel statt.

Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) lädt alle Engagierten und Interessierten herzlich zum gemeinsamen Rück-, Ein- und Zukunftsblick ein.

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