Nächstes Treffen der WAAG; Zwischenlager, Umgebungsüberwachung, Dialog auf Augenhöhe

Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) lädt zu ihrem monatlichen Treffen für Freitag, den 19.1.17 ab 18 Uhr ins Zentrum für Umwelt und Mobilität (ZUM) am Stadtmarkt 11 in Wolfenbüttel ein.
Besprochen werden u. a. folgende Themen:

  • Muss zum Thema Langzeit-Zwischenlager nicht erst das wie vor dem wo geklärt werden?
  • Soll nur nach einem geeigneten Langzeit-Zwischenlagerstandort gesucht werden oder nach einem möglichst sicheren?
  • Warum wird die Untere Wasserbehörde des Landkreises nicht tätig, wenn die vom Messlabor angegebenen Messwerte des Grundwassers erhöht sind?
  • Warum äußert sich die Landrätin nicht zum Vorschlag der WAAG, ein Messlabor vor Ort zu fordern?
  • Warum lehnen die KommunalpolitikerInnen den Dialog auf Augenhöhe mit den BürgerInnen und Bürgerinitiativen ab?
  • Wie will die Landrätin vermeiden, dass in dem von ihr jetzt umstrukturierten Begleitprozess Personen oder Gruppen der Zivilgesellschaft vertreten sind, die gleichzeitig Mittel aus dem Asse-Fonds oder dem Etat des Landkreises erhalten und somit von vornherein in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen?

Auch, die sich neu für das Thema interessieren bzw. sich jetzt engagieren möchten, sind herzlich willkommen.

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Kein weiter so bei „Zwischenlagern“ – Teil II

Unter der Überschrift „Zwischenlager für Atommüll –  Allein Neckarwestheim gilt als vorbildlich“ berichten die Stuttgarter Nachrichten über eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag des Nationalen Begleitgremiums über die Zwischenlager.

In diesem Artikel führen die Stuttgarter Nachrichten aus: „Forscher der TU Braunschweig haben errechnet, wie die Lagerhallen als „vollwertige mechanische Barriere“ ausgelegt werden könnten. „Gegenüber den heute geltenden Flugzeugabstürzen“ – so heißt es in der Studie – wären Wandstärken von 150 und 180 Zentimetern erforderlich. Das hat kein einziges Zwischenlager. Wollte man diesen Schutz zur Bedingung einer weiteren Genehmigung machen, müssten alle neu gebaut werden. Eine Ausnahme wäre das Zwischenlager Neckarwestheim, sagt das Öko-Institut, da dessen Tunnelbauweise an einem Steinbruch schon heute „einen besonderen Schutz vor Flugzeugabstürzen“ habe.“  Weiterlesen

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Kohleausstieg jetzt

Initiative

Nach dem die Verhandler der Sondierung zwischen CDU, CSU und SPD die Einhaltung Klimaschutzziele 2020 aufgegeben haben, müssen wir unser Augenmerk neben der Atompolitik auch auf die Kohlepolitik richten.

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Warum beantworten die Landrätin und die Kreistagsfraktionen die Fragen der WAAG zu Asse II nicht?

Am Reformationstag hängte die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) Fragen zu Asse II an die Tür des Landkreises, legte sie zusätzlich in den Briefkasten und versandte sie auch noch per Mail an die Landrätin und die Kreistagsfraktionen. Damit niemand auf die Idee kam, dass es sich nur um eine Aktion handelt, stand über den Fragen ausdrücklich: „Wir bitten die Landrätin und den Kreistag bzw. die Fraktionen um Beantwortung der folgenden Fragen: … “.

Es waren insgesamt 39 Fragen, nachzulesen als Textdatei im Anhang. Auf keine der Fragen hat eine der o.g. Befragten geantwortet oder Kontakt mit der WAAG aufgenommen. Die WAAG hat jetzt an die Beantwortung ihrer Fragen erinnert und erwartet, dass sich die Kommunalpolitiker mit den Fragen auseinandersetzen und Stellung beziehen. Wenn sie sie nicht beantworten können, wäre es dringend geboten, sich zu informieren und zu überlegen, ob sie den Beschlussvorlagen der Landrätin blind folgen sollten. Das Ignorieren von Bürgerfragen führt bei der WAAG sicher nicht zur Politikverdrossenheit, aber auf jeden Fall zur weiteren Politikerverdrossenheit. Weiterlesen

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Blackout? Warum Deutschland Braunkohle (nicht) braucht

 

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„Glück auf.“ am Neujahrstag am Schacht

Am Neujahrstag trafen sich auf Einladung der Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) interessierte Bürgerinnen und Bürger an der Schachtanlage Asse II. Die Vahlberger Asse-Aktivisten kamen mit ihrem neuen Bauwagen. Gemeinsam übergaben sie am Tor der Schachtanlage ein großes vierblättriges Kleeblatt mit einem „Glück auf.“ für alle Beschäftigten der Asse GmbH. Für die Beschäftigten des neuen Betreibers, der BGE, wurde ein entsprechendes Kleeblatt bei der Asse-Infostelle hinterlassen. Weiterlesen

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WAAG-Rundmail zur Umgebungsüberwachung vom 1.1.2018


Der Radioökologe Dr. Gellermann hatte sich auf Bitten der WAAG die Daten der Umgebungsüberwachung angesehen und hohe Werte festgestellt, die z. T. unplausibel waren, was aber offensichtlich niemandem aufgefallen war. Die WAAG übersandte die Unterlagen dem Leiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises, der seinerseits die Unterlagen ans Nieders. Umweltministerium (NMU) und ans BfS weiterleitete. Das NMU schrieb wiederum, dass es nicht zuständig sei, sondern u. a. die Untere Wasserbehörde des Landkreises. Das BfS gab fehlende Qualitätskontrolle zu und überarbeitete die Daten.

Aber auch die überarbeiteten Daten wiesen u.a. ungewöhnlich hohe Uran-Werte im Grundwasser auf, siehe Anlage 3 – unbedingt lesen! Auch diese Ausarbeitung erhielt das NMU und u.a. die Landrätin und der Leiter der Untere Wasserbehörde zur Kenntnis. Auf der Veranstaltung im November zu dem Thema äußerte Herr Gellermann  nochmals sein Unverständnis über den Umgang der offiziellen Stellen. Bei erhöhten Werten müsse es wenigstens eine Qualitätskontrolle geben. Das leuchtet selbst Laien ein, sonst macht die Umgebungsüberwachung keinen Sinn.

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