Mahnwache zu Asse II: 50 Jahr nass und nässer

Am 4.4.17 jährt sich der Tag der ersten Einlagerung von radioaktivem und chemotoxischem Müll in die Schachtanlage Asse II zum 50. Mal.

Am Montag, den 3.4.2017, findet die monatliche Mahnwache – wie gewohnt – ab 18.00 Uhr vor Seeliger, Lange Herzogstr. 63 in Wolfenbüttel statt.

Die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) lädt alle Engagierten und Interessierten herzlich zum gemeinsamen Rück-, Ein- und Zukunftsblick ein.

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Fragen zu den Asse-Akten

Der Nieders. Landtag hatte schon beschlossen, dass die Asse-Akten – nach deren Digitalisierung in Goslar – nach Hannover kommen sollten. Da startete die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) die Aktion „Die Asse-Akten sind Teil unserer Heimatgeschichte – sie gehören in den Landkreis Wolfenbüttel“, an der sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligten. Schließlich konnte erreicht werden, dass die Akten doch ins Staatsarchiv nach Wolfenbüttel kamen.

Bei einem Besuch des Staatsarchivs wurde deutlich, dass es Akten gibt, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Die WAAG will wissen, von wem diese Akten stammen und warum der Zugang für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger einschränkt wurde. Weiterlesen

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Pressemitteilung des Asse II-Koordinationskreises anlässlich der Sitzung des Umweltausschusses des Bundestages zum Standort-Auswahlgesetz am 8.3.2017: Asse II: Durch geplante Verfüllmaßnahme droht Flutung des Atommülls

 

Der zweifelhafte Umgang des Bundes mit seinem gescheiterten
Atommüll-Lagerort Asse II lässt nichts Gutes für die Auswahl eines
Standortes für wärmeentwickelnden Atommüll erwarten.

Bürgerinitiativen an der Asse sorgen sich um die weitere Entwicklung im
Atommüll-Lager Asse II bei Wolfenbüttel. „Hier wird anscheinend nicht nach
dem Stand von Wissenschaft und Technik gearbeitet, obwohl im Bergwerk Asse
II ca. 50.000 Kubikmeter Atommüll und außerdem hochgiftige Stoffe lagern“,
kritisiert Christiane Jagau vom BUND. In Asse II befinden sich u.a. ca. 28
kg Plutonium, ca.102 t Uran, ca. 87 t Thorium, Kernbrennstoffe und ca. 500
kg Arsen.

In den nächsten Monaten will das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen
Stollen auf der 750 m-Sohle mit Sorelbeton verfüllen, die ‚2. südliche
Richtstrecke nach Westen‘. Dieser Stollen führt vor den verschlossenen
Atommüll-Kammern entlang. Der Asse II-Koordinationskreis der
Bürgerinitiativen, Gruppen und Einzelpersonen, die sich gegen die Flutung
von Asse II engagieren, wendet sich gegen die geplante Verfüllung. Weiterlesen

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Meldepflichtiges Ereignis in der Schachtanlage Asse II – 100-fache der Freigabegrenze überschritten

switches-923072_1280Auf der Seite  www.asse.bund.de haben wir den Hinweis auf das meldepflichtige Ereignis 002/2016 gefunden.

Was hat es damit auf sich?

In einem Vorfilter im Bereich der eingelagerten mittelradioaktiven Abfälle wurde festgestellt, dass das 100-fache der Freigabegrenze überschritten wurde.

In der Meldung über den Vorfall  steht u. a.: Auf Grund einer am 24.09.2015 festgestellten erhöhten Ortsdosisleistung....“  Als Datum wird in der Übersicht der Standortüberwachung aber der 15.7.16 angegeben. Zwischen diesen beiden Daten liegt ein Zeitraum von fast 10 Monaten, der nicht weiter erklärt ist. Weiterlesen

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EILT – UNTERSTÜTZUNG DER BISS NOTWENDIG! BraunschweigThune läuft Gefahr, der erste Atommüllwohnort Deutschlands zu werden – Remlingen und Groß Vahlberg könnten folgen

radioactive-leak-2014302_1280Am kommenden Dienstag wird der Rat der Stadt Braunschweig entscheiden, ob unmittelbar angrenzend an das Wohngebiet in Braunschweig-Thune und in unmittelbare Nähe einer Schule in Braunschweig-Wenden ein Atommmülllager gebaut werden kann.

 

Braunschweig läuft damit unmittelbar Gefahr, der erste Atommüllwohnort Deutschlands zu werden.

Die SPD muss Farbe bekennen!

Auf Grund der Mehrheitsverhältnisse im Rat der Stadt Braunschweig kann nur die SPD-Stadtratsfraktion verhindern, dass das Atommülllager errichtet wird. Diese müsste sich dafür allerdings gegen den SPD-Oberbürgermeister stellen.

Dies ist ein politischer Lackmustest für jedes einzelne Fraktionsmitglied der SPD-Stadtratsfraktion: Interessenvertretung und echte Solidarität mit der Bevölkerung oder eine scheinsolidarische Unterordnung unter die Image-Interessen des Oberbürgermeisters und in der Folge die Wahrnehmung der Interessen eines Atomunternehmens.

Was in Braunschweig passiert, geht uns an der Asse an. Der Braunschweiger Rat beschließt eine mögliche Weichenstellung für die Asse!

Die anstehende Entscheidung in Braunschweig wird indirekt auch Einfluss auch auf die Zwischenlagerfrage für den aus der Schachtanlage Asse II zu bergenden Atommüll haben. Wenn man ein Atommülllager in Braunschweig direkt an einem Wohngebiet bauen kann, warum soll man sich dann noch über Mindestabstände zur Wohnbebauung an der Asse kümmern? Die Entscheidung des Rates der Stadt Braunschweig kann daher eine Weichenstellung dafür bedeuten, dass Remlingen und Groß Vahlberg die nächsten Atommüllwohnorte werden.

Deshalb müssen wir uns gemeinsam mit der BISS wehren.

Weitere Informationen auf der Internetpräsenz der BISS.

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Einbeziehung der Schachtanlage Asse II in die Novelle des niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzes – Zwischenstand

consulting-1521285_1280Die WAAG hat gefordert, dass die Schachtanlage Asse II bei der Novelle des Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzes einbezogen wird.

Die Beratungen des Ausschusses für Inneres und Sport um die Einbeziehung weiterer kerntechnischer Anlagen haben den folgenden Zwischenstand ergeben.

„Kurzbericht
Ausschuss für Inneres und Sport
(109. – öffentliche – Sitzung am 19. Januar 2017)

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Petition gegen die geplante Verfüllung auf der 750m Sohle

petitionDer Asse II-Koordinationskreis hat eine Petition gegen die geplante Verfüllung auf der 750 m-Sohle gestartet.

Der Wortlaut der Petition kann unter dem folgenden Link eingesehen werden. Dort besteht auch die Möglichkeit zur Unterstützung der Petition.

Bitte klicken Sie hier.

 

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