Presseerklärung der WAAG: Unabhängige Meinung von Fachleuten zu Asse II erforderlich

Kinder haften für Ihre Eltern (2)– die Selbstbestätigung des BfS reicht nicht!

Auf der 71. Mahnwache beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – u. a. mehrere Mitglieder der Asse II – Begleitgruppe – mit aktuellen Fragen zur Schachtanlage Asse II. Im Mittelpunkt standen das Gesundheitsmonitoring sowie die umstrittenen Betonierungsabsichten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) auf der 750 m-Sohle.

So wurde zwar begrüßt, dass sich der Umweltausschuss des Wolfenbütteler Kreistages endlich für ein Gesundheitsmonitoring ausgesprochen habe. Erste Forderungen habe die WAAG bereits 2014 erhoben. Dieses Beispiel zeige, dass häufig ein „langer Atem“ notwendig sei, bis die Politik Themen aus der Bevölkerung aufnehme. Weiterlesen

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Teilerfolg der WAAG zum Thema Gesundheitsmonitoring und Gefährdungsanalyse für den Bereich um Asse II – die nächsten Schritte müssen folgen

2010 wurde die signifikant erhöhten Leukämie und Schilddrüsenkrebsfälle in der Samtgemeinde Asse veröffentlicht. Daraufhin wurde ein „Expertenkreis Asse“ eingerichtet, dessen Abschlussbericht vor ca. drei Jahren vom Landkreis veröffentlicht wurde. Im Vorwort schreiben Landrat Röhmann und die Ministerin für Gesundheit Özkan: „Ein Zusammenhang zwischen den in der Samtgemeinde Asse beobachteten Krebshäufungen und einer Beschäftigung bei der Schachtanlage Asse II kann nicht gesehen werden.“ Ein Zusammenhang zwischen den erhöhten Krebsfällen in der Samtgemeinde Asse und der Belastung der AnwohnerInnen wurde gar nicht erst untersucht. Dazu, dass es in Remlingen statistisch gesehen zu wenige Mädchengeburten gibt (ein Phänomen, das auch an anderen Atomstandorten auftritt), heißt es „Auch hier konnte erfreulicherweise kein Zusammenhang nachgewiesen werden.“ Weiterlesen

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Dokumentiert: Asse II – Koordinationskreis veröffentlicht Wahlprüfsteine für Kreistagskandidaten

Der Asse II-Koordinationskreis hat Wahlprüfsteine für die Kandidaten für den Wolfenbütteler Kreistag zusammengestellt, die wir nachstehend dokumentieren:

  1. Sind Sie der Auffassung, dass die Rückholung des Atommülls aus Asse II erforderlich ist?
  2. Befürworten Sie das Vorgehen des Betreibers bei der Gestaltung der Rückholung?
  3. Halten Sie die derzeitige Rückholungsplanung des Betreibers für ausreichend?
  4. Lässt der Betreiber sich beim Bau von Schacht 5 zuviel Zeit?
  5. Sind sie für ein Asse-nahes Zwischenlager?
  6. Halten Sie einen Vergleich von Zwischenlager-Standorten mit größeren Entfernungen bis zur Wohnbebauung nach dem Kriterienbericht für notwendig?
  7. Halten Sie die Kritik der Wissenschaftler der Asse II Begleitgruppe an den Maßnahmen des Betreibers zu Verfüllung und Laugenüberwachung für gerechtfertigt?
  8. Ist es für die Region verantwortbar, dass ein von der Genehmigungsbehörde abgelehntes, ungeeignetes Flutungs-Konzept als Notfallvorsorge umgesetzt wird?
  9. Halten Sie eine unabhängige Asse II Begleitgruppe für erforderlich?
  10. Halten Sie es für zulässig, dass der Kreistag der Asse II Begleitgruppe politische Vorgaben macht?
  11. Sehen Sie politische Einflussmöglichkeiten des Kreistages, um nach dem Betreiberwechsel weitere Verzögerungen der Rückholung zu vermindern?

Die Antworten wird der Asse II-Koordinationskreis unter dieser Adresse veröffentlichen.

 

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Arbeitsgruppe Umgebungsüberwachung tagt erstmals öffentlich

Am 10.8.2016 tagt die Arbeitsgruppe Umgebungsüberwachung erstmals öffentlich.

Die Sitzung beginnt um 15.00 Uhr in der INFO-ASSE, Am Walde 1, 38346 Remlingen.

Es werden die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung 2015 vorgestellt. Daran schließt sich ein Fachvortrag zum Thema „Aktivität und Dosis“ an.

Anschließend besteht für die Bevölkerung die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

 

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Neuer Betreiber für die Schachtanlage Asse II

Der Bundestag hat eine neue Behördenstruktur für die Lagerung von Atommüll beschlossen. Die beschlossene Reform des Standortauswahlgesetzes sieht die Gründung einer bundeseigenen privatrechtlichen Gesellschaft vor, die sich künftig u. a. auch um den Betrieb der Schachtanlage Asse II kümmern soll. Außerdem soll sie mögliche Standorte für das geplante „End“lager für hochradioaktive Abfälle vorschlagen und dieses „End“lager später auch betreiben.

Auf der Mahnwache zu Asse II am 4.7.15 wurden Befürchtungen geäußert, dass es durch den Betreiberwechsel zu weiteren Verzögerungen der Rückholung kommen könnte. Deshalb hat die Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) jetzt der Bundesumweltministerin mitgeteilt, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mahnwache erwarten, dass die Bürgerinnen und Bürger vor Ort im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung umfassend über die Planungen informiert werden, damit die Erfahrungen und Kenntnisse der Menschen vor Ort in die abschließenden Entscheidungen einbezogen werden können. Diese Veranstaltung muss stattfinden, bevor die Entscheidungen endgültig getroffen werden.

Das Schreiben an die Bundesumweltministerin mit den angesprochenen Themenbereichen finden Sie hier

 

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Solidarität mit Rotenburg und Hemlingen: Hände weg vom Fracking-Moratorium

fracking-moratorium-facebook-post-1200-630-upload-1200x630Wer den Überschriften traut, dass Bundestag und Bundesrat Fracking verboten hat, wird in die Irre geführt. Der Bundestag hat kein umfassendes Fracking-Verbot beschlossen. Das Verbot bezieht sich auf das Fracking in Schiefergestein.

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Nutzung der Asse-Akten

DSCI0379Der „Asse-Akten-Bestand“ wurde im Zuge des 21. Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) 2009 begründet, der die Vorgänge in der Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel untersuchen sollte. Deshalb wurden 4142 Akten der beteiligten Behörden/Institutionen eingescannt und als Kopien dem PUA zur Verfügung gestellt.

Nach Ende des PUA entschied der Landtag, dass die Kopien einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen und darum dem Niedersächsischen Landesarchiv (NLA) zur Verfügung gestellt werden. PUA-Bericht (S.49) Weiterlesen

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