A2K zum Bericht des Bundesrechnungshofes zu Asse II: Ungenügende Kontrolle der Asse II-Verantwortlichen von 2009 – 2017

Der Asse II-Koordinationskreis unabhängiger Bürgerinitiativen (A2K) begrüßt den Bericht des Bundesrechnungshofes (BRH) zu Asse II und sieht sich in seinen wesentlichen Forderungen und Anliegen bestätigt. Insbesondere hält der A2K die scharfe Kritik des Rechnungshofes an der Arbeit des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) – während der Präsidentschaft von Wolfram König – zu Asse II für voll berechtigt.

Der Rechnungshof stellt folgendes dar:

1. Nur ein geringer Anteil der Finanzen (8%) wurde für Rückholungsmaßnahmen verwendet;
2. das BMU nimmt seine Aufsicht („Fachaufsicht mit Abstand“) über den Betreiber nur
ungenügend wahr;
3. das BfS hat im Jahr 2013 die Kostendarstellung so umgestellt, dass die Transparenz
bezüglich der Kostenentwicklung verloren ging;
4. beim BfS fehlte die Abstimmung vom Projekt- und Finanzcontrolling;
5. BMU und BfS sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden.

Schließlich formuliert der BRH dankenswerter Weise sogar eine Struktur für einen Masterplan zur Rückholung. Er stellt die Rückholung aus Asse II in keiner Weise in Frage. Weiterlesen

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Bürgerinitiativen zu Asse II im Gespräch mit Bundestagsabgeordnetem: Konstruktiver Austausch zwischen Victor Perli und Asse II-Koordinationskreis Wolfenbüttel:

Nach den Gesprächen zwischen dem Wolfenbütteler Bundestagsabgeordneten der Linken, Victor Perli, und den Bürgerinitiativen im Asse II Koordinationskreis (A2K) in Berlin anlässlich einer Bundestagsfahrt im April dieses Jahres, zu der Perli eingeladen hatte, fand nun das von ihm vorgeschlagene Folgegespräch in Wolfenbüttel statt.

Bei dem konstruktiven Austausch ging es u.a. um die Bohrungen nahe der sensiblen Südflanke zwischen dem Schacht Asse I und Schacht Asse II, die Asse II-Akten aus dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss, um einen von der Linken geforderten Asse IIBeauftragten des Landes Niedersachsen und um die sogenannte „vorgezogene“ Rückholung des Atommülls von der 511m Sohle. Weiterlesen

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WAAG unterstützt Initiative zur Einstellung von Brennelementelieferungen von Lingen nach Doel

Die WAAG unterstützt die die gemeinsame Pressemitteilung 2. August 2019

von
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland
Elternverein Restrisiko Emsland
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schütttorf
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) MünsterBürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg
AntiAtom Bonn
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

Nach EuGH-Urteil zu AKW Doel 1 und 2:

Umweltministerin Schulze schweigt zu Brennelementelieferungen aus
Lingen: Brennelemente von Lingen nach Doel am 4. und 9. Juli

AtomkraftgegnerInnen: „Exportstopp für Kernbrennstoffe jetzt umsetzen“

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Land unter … Das Meer bedroht drei Millionen Menschen an deutschen Küsten

Die Recherche-Initiative „correctiv.org“ hat eine umfassende Analyse über die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels vorgelegt.

Nicht nur der erste Artikel, der unter dem unten genannten Link sichtbar wird, macht die Dramatik deutlich.

Allen, die sich ernsthaft nicht nur mit den nationalen, sondern auch mit den internationalen Auswirkungen beschäftigen wollen, sind die ebenfalls unter diesem Link zu erreichenden Folgeartikel empfohlen.

hier klicken und lesen

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WAAG-Treffen am Freitag in der Ulme

Die Wolfenbütteler Atom(und Kohle)AusstiegsGruppe (WAAG) trifft sich am kommenden Freitag, den 26. Juli ab 18 Uhr wieder im Stadtteiltreff „Die Ulme“, Ulmenweg 2b in Wolfenbüttel.

An diesem Abend wird über die Veranstaltung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zum Thema „Betrifft: Asse – Konzeptplanung zur Rückholung aus Kammer 8a/511“ berichtet. Danach soll besprochen werden, ob bzw. welche Fragen und Forderungen zu stellen sind – und an wen.

Außerdem wird die nächste Mahnwache vorbereitet, die aufgrund der Sommerpause erst am 2. September stattfindet. Die WAAG will zukünftig Gruppen aus den Themenbereichen „sozial, ökologisch, demokratisch“ einladen. So soll aus der „Mahnwache zu Asse II & Co.“ die „Mahnwache – Geh denken!“ werden. Schon bei der 100. Mahnwache am 1. Juli nahmen erfreulicherweise viele VertreterInnen aus diesen Bereichen teil.

Weitere Tagesordnungspunkte werden zum Beginn des Treffens „gesammelt“.

Die Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger, die sich in der WAAG zusammengefunden haben, laden alle Interessierten herzlich ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Ideen bzw. Anregungen immer willkommen.

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Klimawandel oder „Nach uns die Sintflut?“

Mojib Latif hat am 4. Juli 2019 im Haus der Wissenschaften in Braunschweig unter der Überschrift „Nach uns die Sintflut?“ einen beeindruckenden Vortrag zum Thema Klimawandel gehalten.

Ein in den wesentlichen Punkten gleicher Vortrag ist im Internet dokumentiert.

 

Zum Thema „steigender Meeresspiegel“ hat der unabhängige Journalistenverbund „Correctiv“ eine umfangreiche Dokumentation erstellt.

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„Frei gemessener“ Atommüll – weitere Atommüllstandorte in der Region

Wer Atommüll mit dem Braunschweiger Land in Verbindung bringt, denkt an Asse II, Morsleben und Schacht Konrad. Doch es gibt weitere weitgehend unbekannte Atommülllagerstätten in der Region.

Hierbei handelt es sich um Lagerstätten für „frei gemessenen“ Atommüll. Atommüll gilt als „frei gemessen“ und damit als vermeintlich ungefährlich, wenn ein Grenzwert nicht überschritten wird und der Atommüll als niedrig strahlend eingestuft werden kann.

Diese Regelung wurde unter dem damaligen Umweltminister Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) eingeführt. „Frei gemessener“ Atommüll unterliegt keiner Kontrolle und kann wieder in den Wirtschaftskreislauf eingefügt werden. Dies kann in strahlendem Untergrund für eine Straße oder auch in der häufig als Extremfall geschilderten Zahnspange enden.

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