Kostenlose Messungen für AnwohnerInnen der Schachtanlage Asse II

Seit 2012 wird ein Messprogramm für die Produkte der Landwirte durchgeführt, siehe https://www.bge.de/de/aktuelles/meldungen-und-pressemitteilungen/meldung/news/2019/11/404-schachtanlage-asse-ii-und-endlager-konrad/
Wir hatten als Bürgerinitiativen gefordert, dass AnwohnerInnen ihre Produkte aus dem Garten, Bodenproben und z. B. Brunnenwasser kostenlos vor Ort beproben lassen können. Die Beprobung vor Ort ist zwar leider nicht möglich, allerdings bietet die BGE jetzt die Möglichkeit, dass sich auch Anwohnerinnen an dem für sie kostenlosen Messprogramm beteiligen können. Das gilt für AnwohnerInnen innerhalb von 10 km um die Schachtanlage Asse II. Informationen über das Messprogramm finden Sie im Anhang. Auf der zweiten Seite finden Sie den Vordruck für die Anmeldung zum Messprogramm.

 

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Podiumsdiskussion des A2K* zu „Asse II Rückblick und Ausblick“

mit Landesumweltminister Olaf Lies, Bundestagsabgeordneter Victor Perli, Geschäftsführer der BGE Stefan Studt, Korrespondent der Braunschweiger in Hannover Michael Alhers und für den A2K* Heike Wiegel und Andreas Riekeberg

Montag, 13.01.2020, 19 Uhr in der Gaststätte zum Asseblick in Remlingen, Asseweg 20
Hintergrund: Am 15.01.2010 hatte der damalige Betreiber von Asse II, das BfS, die Ergebnisse seines Optionenvergleiches zu Asse II in Hannover vorgestellt und 18.01.2010 in Wolfenbüttel Bevölkerung der Gegend um die Asse. Dieser Optionenvergleich des BfS von 2010 zeigte, dass eine langfristige Sicherheit von Mensch und Umwelt nach derzeitigem Kenntnisstand nur durch die Rückholung der Abfälle aus der Asse gewährleistet ist. Quelle BGE: www.bge.de/de/asse/kurzinformationen/rueckholung-der-radioaktiven-abfaelle/   Nach 10 Jahren ist der Beginn der Rückholung immer noch nicht in Sicht.
Grußworte werden Dirk Neumann, neuer Bürgermeister der Samtgemeinde Elm-Asse und Klaus Warnecke, Bürgermeister der Gemeinde Remlingen/Semmenstedt halten.
Danach werden die Podiumsteilnehmer in kurzen Statements ihre wesentlichen Stellungnahmen zum Rückblick und besonders für die Zukunft zusammenfassen, bevor es in die Podiumsdiskussionen übergeht.
* Im Asse II – Koordinationskreis arbeiten unter anderem mit: Aktion Atommüllfreie Asse Wolfenbüttel • AufpASSEn e.V. • Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Thomas Wolfenbüttel • Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen, AK Asse • Vahlberger Asse-Aktivisten • Wolfenbüttler AtomAusstiegsGruppe (WAAG) • sowie Einzelpersonen

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„Asse II-Neujahrsspaziergang vor Ort“ trifft auf Interesse

Am mittlerweile traditionellen Neujahrsspaziergang der Wolfenbütteler AtomAusstiegsgruppe (WAAG) um die Schachtanlage Asse II nahmen rund 70 Interessierte teil. Unter dem Motto „Das ist unser Ballast, aber das ist nicht unser Müll“ wurde von der WAAG unterstrichen, dass die Schachtanlage Asse II und der dort eingelagerte radioaktive und chemotoxische Müll Eigentum des Bundes ist. Und Eigentum verpflichtet lt. Grundgesetze. Es soll dem Wohle der Allgemeinheit dienen, das heißt im Umkehrschluss, dass es der Bevölkerung nicht schaden darf. Die WAAG reklamierte deshalb, dass sich die Bundesregierung und vor allem die Bundesumweltministerin mehr um ihr „Eigentum“ kümmern muss. Sie kämen ihren Pflichten nicht nachkomme.

Im Rückblick auf das Jahr 2019 wurde hervorgehoben, dass der Bundesrechnungshof erhebliche Kritik an den bisherigen Betreibern, vor allem am BfS, geübt habe. So seien nur etwa 10 Prozent der Ausgaben für Maßnahmen verwandt worden, die mit der Rückholung des Atommülls im Zusammenhang stehen. Auch der aktuelle Betreiber habe es bisher versäumt, ein Gesamtkonzept für die Rückholung des Atommülls vorzulegen. Es sei auch nicht nachvollziehbar, dass als frühester  Termin für den Beginn der Rückholung das Jahr 2033 genannt, die notwendige Konditionierungsanlage und ein Zwischenlager jedoch schon 2028 annahmebereit sein sollen – also Jahre bevor klar ist, ob die Fässer geborgen werden. 

Das werden u. a. auch die Themen auf einer Podiumsdiskussion des Asse II-Koordinationskreis, dem Zusammenschluss der unabhängigen Bürgerinitiativen, sein, die am 13.1.2020 ab 19.00 Uhr in der Gaststätte „Zum Asseblick“ in Remlingen (Asseweg 20) stattfindet. An dieser Podiumsdiskussion werden der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies, der Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Haushaltsausschusses Victor Perli, der Vorsitzende der Geschäftsführung der BGE, Stefan Studt, sowie der Journalist und langjährige Begleiter der Ereignisse um Asse II, Michael Ahlers, teilnehmen. Die Teilnehmer des Neujahrsspaziergangs wurde aufgerufen, diese Veranstaltung zu nutzen, um zu erfahren, wie die Situation an der Asse aus den verschiedenen Perspektiven bewertet wird.

Für die Beschäftigten der Schachtanlage Asse II wurde – wie in jedem Jahr – ein selbst gestaltetes „ALLZEIT GLÜCKAUF!“ abgegeben.

Im Verlauf des Rundgangs um die Asse wurden weitere Themen angesprochen, wie z. B. Risiken durch die Ansiedlung und die beantragte Erweiterung eines Pestizid-Lagers in Bad Harzburg für die Oker entstehen können. Dabei ging es auch um die fehlende Bereitschaft der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Wolfenbüttel, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. 

Außerdem wurden die Veranstaltungen u.a. der „Europäischen Aktionswochen für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ vorgestellt. Die erste Veranstaltung, der Film „Ein strahlendes Land“, wird am Donnerstag, den 9.1.2020 um 18.30 Uhr im Roten Saal im Braunschweiger Schloss gezeigt. Dem Film schließt sich eine Diskussion zwischen dem Filmemacher Marvin Oppong und dem Strahlenschützer Reiner Gellermann an.

Zum Schluss gab es noch heißen Tee, Kekse, den Dank an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Bitte, weiterhin aufzupassen und sich einzumischen. 

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Asse II – Neujahrsspaziergang vor Ort

Auch dieses Jahr findet wieder der mittlerweile traditionelle „Neujahrsspaziergang vor Ort“ an der Schachtanlage Asse II statt. Treffpunkt ist am 1.1.20 um 14 Uhr vor der Schachtanlage Asse II, Am Walde 2 in Remlingen.

Die aktuellen Berichterstattungen aus dem Umweltausschuss des Bundestages und des Bundesrechungshofes zum Thema Asse II geben Grund, sich neu oder weiterhin und jetzt erst recht, mit dem Thema Asse II zu beschäftigen.

Auch das radioaktive und chemotoxische Inventar ist ein Ewigkeitslast, die wir nicht einfach den folgenden Generationen überlassen dürfen und die weder Fehlentscheide, Experimente noch Scheinlösungen verzeiht.

Die Wolfenbütteler AtomAussteigsGruppe lädt deshalb alle Interessierten herzlich ein, sich am Neujahrstag zu informieren, Informationen einzubringen und sich auszutauschen.

Selbstverständlich kann dort auch über andere Umweltthemen berichtet bzw. können Veranstaltungen angekündigt werden.

Der Neujahrsspaziergang ersetzt die „Mahnwache – Geh denken!“ im Januar, die turnusmäßig am ersten Montag im Monat stattfindet.

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Gastbeitrag: Keine olympischen Wettbewerbe in radioaktiv kontaminierten Regionen

Hallo,

gerade habe ich auf openPetition eine Petition unterschrieben, die dich interessieren könnte. Unterzeichne auch du:

www.openpetition.eu/petition/online/keine-olympischen-wettbewerbe-in-radioaktiv-kontaminierten-regionen

Ich habe unterschrieben, weil: Es gibt viele Gründe dagegen.
Der für mich wichtigste ist, dass auch „Otto-Normal-Verbraucher“ seit Tschernobyl weis (oder wissen könnte), das die Halbwertzeit von Cäsium 137 30 Jahre beträgt.
Sogesehen ist in Japan nach Fukushima von der ersten Halbwertzeit erst das erste Drittel verschwunden. Da reicht es nicht aus, ein Stadium und das unmittelbare Umfeld zu dekontaminieren, denn ein Wetterumschung kann die Radioaktivität aus den nahegelegenen Bergen und Wälder ins Stadion bringen.

Viele Grüße,
Paul Julius Koch

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Keine Erweiterung des Chemielagers PLG in Bad Harzburg ohne Umweltverträglichkeitsprüfung

EILT – EINSPRUCHSFRIST ENDET AM 2.12.2019

Die Firma PLG mit Sitz im Landkreis Wolfenbüttel – in Baddeckenstedt – betreibt seit 2016 ein Chemielager in Bad Harzburg, Gödeckekamp 7. Im Umfeld diese Anlage befinden sich lt. BUND und NABU Quellaustritte und Erdfälle. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie wies schon 2016 auf instabile Bodenverhältnisse hin, trotzdem gab es 2016 vor der Genehmigung keine Umweltver-träglichkeitsprüfung. Weiterlesen

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Mahnwache „Geh denken!“ am kommenden Montag 

Die nächste Mahnwache „Geh denken!“ findet am Montag, den 2. Dezember wegen des Weihnachtsmarktes nicht vor Seeliger, sondern im Bereich Krambuden 9 statt. Sie beginnt – wie immer – um 18 Uhr.

Es wird über den Bericht zur Rückholungsplanung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), dem Betreiber der Schachtanlage Asse II, berichtet – sowie über weitere aktuelle Themen zu Asse II.

Danach gibt Peter Wypich einen Einblick in den Zustand des Waldes im Höhenzug Asse und in die Ausweisung der Schutzgebiete.

Außerdem wird über den geplanten Ausbau des bestehenden Pestizidlagers in Bad Harzburg informiert. Das jetzt schon bestehende Lager wurde ohne Umweltverträglichkeitsprüfung errichtet, obwohl es dort lt. BUND und NABU Erdfälle gibt. Das Lager liegt nur 250m von der Radau entfernt und die fließt in die Oker – und die bekanntlich durch Stadt und Landkreis Wolfenbüttel. 

Zum Abschluss wird natürlich auch über die Aktion von Fridays For Future berichtet, die am 29. November ab 13 Uhr auf dem Wolfenbütteler Schlossplatz stattfindet. 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzudiskutieren. Veranstalterin der Mahnwache ist die Wolfenbütteler Atom(und Kohle)AusstiegsGruppe.

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