Mahnwache „Geh denken!“ am Montag

Am kommenden Montag, den 7.10.19 findet die nächste Mahnwache „Geh denken!“ zu ökologischen, sozialen und demokratischen Themen statt. Sie beginnt um 18 Uhr vor Seeliger, Lange Herzogstr. 63 in Wolfenbüttel statt. Veranstalterin ist die Wolfenbütteler Atom-und KohleAusstiegsGruppe (WAAG).

Es wird über die Kreistagssitzung am 30.9.19 berichtet, auf der es u. a. um
 die Landschaft- bzw. Naturschutzgebieter in der Asse
 die Verlängerung des von der Erwerbslosengruppe Lichtblick erreichten Sozialtickets
 und einem Antrag zum Thema „Nachhaltigkeit“ ging.

Außerdem wird ein Rückblick auf die Aktionswoche von Fridays for Future mit der großen Kundgebung auf dem Stadtmarkt gehalten, an der wirklich alle Generationen gut vertreten waren.

Dann wird es noch einen Ausblick auf die für den 26.10.19 geplante Demonstration für die Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen geben, die u. a. die Rissereaktoren in Belgien beliefert.

Themen rund um die Schachtanlage Asse II werden natürlich auch nicht fehlen.

Alle Interessierten und Aktiven sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und auszutauschen.

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Alle für’s Klima am Freitag auf dem Stadtmarkt Wolfenbüttel

Am kommenden Freitag, den 20.9.19 findet eine Kundgebung „ALLEFÜRSKLIMA“ von Fridays For Future (Ortsgruppe Wolfenbüttel) in Wolfenbüttel statt.

Der Aufruf zur Teilnahme richtet sich an alle Generationen. Es lädt ein Bündnis von Fridays For Future, Deutschem Gewerkschaftsbund, Umweltverbänden und Initiativen ein. Treffpunkt ist ab 10 Uhr auf dem Stadtmarkt vor dem Rathaus.

 

Es folgen verschiedene Redebeiträge und zur Auflockerung Livemusik.

 

Um ca. 11.10 Uhr beginnt eine Demonstration durch Wolfenbüttel mit kurzen Zwischenstopps.

 

Im Rahmen der Abschlusskundgebung wird mit Unterstützung des DGBs für – im wahrsten Sinne des Wortes – 5 nach 12 zu einer aktiven Mittagspause auf den Stadtmarkt eingeladen. Dazu gibt es Infostände von Verbänden und Initiativen, ein offenes Mikrophon und natürlich auch wieder Livemusik.

 

Das Thema Klimawandel geht alle an, betrifft aber vor allem die zukünftigen Generationen, deshalb laden Fridays For Future, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Umweltverbände und Initiativen Bürgerinnen und Bürger aller Generationen ein, sich für einen gerechten und konsequenten Klimaschutz und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens einzusetzen und auf die Straße bzw. den Stadtmarkt zu gehen.

 

Hier http://gew-bvbs.de/index.php/uebersicht-aktuelles/272-klima-retten-demonstration gibt es Hilfestellung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für die Teilnahme an den Veranstaltungen in der Region Braunschweig, u. a. ist dort der Antrag auf Beurlaubung für SchülerInnen hinterlegt.

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Freitag, 20.9.2019 – 10 Uhr – Wolfenbüttel Stadtmarkt

Auf die dem Clip folgende Auswahl weiterer Youtube-Beiträge haben wir keinen Einfluss.

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Japan und Deutschland mehr als 9000 km voreinander entfernt. Atomprobleme und Anti-Atom-Bewegung: Alles anders – oder vieles gleich?

Radioaktivität kennt keine Grenzen, das haben wir nach der Tschernobyl-Katastrophe (26.04.1986) deutlich zu spüren bekommen. Aber das ist lange her. Die meisten Menschen haben schon vergessen, welchen Schock wir vor über 30 Jahren hier bei uns als Folge der Tschernobyl-Katastrophe erlitten haben. Diesem ersten „Super-Gau“ folgte 25 Jahre später (11.03.2011) der Zweite in Japan. Im Fernsehen konnte man live verfolgen, wie der durch ein Riesen-Erdbeben ausgelöster Tsunami, Autos und Häuser wie nichts auf den Wellen trug. Diese Riesen-Wellen überfluteten – auch das Atomkraftwerk in Fukushima Daichi. Die Elektrizität wurde lahmgelegt und auch das Notstromaggregat fiel aus, so dass die notwendige Kühlung der Brennstäbe ausfiel und die Brennstäbe schmolzen, Radioaktivität wurde in großem Maßstab freigesetzt. Das Wasser, dass zur Kühlung benötigt wurde, ist danach kontaminiert und wurde in großen Tanks aufgefangen oder ins Meer abgelassen. Wohin mit der kontaminierten Erde? Wohin mit den kontaminierten Arbeitsanzügen der Arbeiter am Kraftwerk, die täglich gewechselt und zur weiteren Benutzung nicht mehr zu gebrauchen sind? Japan, als dichtbesiedeltes Land, hat ein „spezielles Atommüll-Problem“: In Plastiksäcken stapelt sich der Atommüll am Straßenrand. 

9.000 km von Japan entfernt haben wir in der Asse ein anderes „spezielles Atommüll-Problem“: Im stillgelegten Bergwerk lagern 126.000 Fässer Atommüll. Der Berg ist instabil und Wasser dringt ein. Bevor schlimmeres passiert, soll der Atommüll wieder aus der Asse geholt werden. Das ist gesetzlich geregelt – vieles andere ist aber noch nicht geregelt und wartet auf eine Lösung.

Worin liegt der Unterschied zwischen dem Atommüll auf Japans Straßen und im deutschen, maroden Bergwerk? Worin liegt der Unterschied bei den Sorgen der Bevölkerung und der Bürgerinitiativen? Wo kann man voneinander lernen?

Mit diesen Fragen beschäftigen sich Interessierte am Dienstag, den 10. Sept. 2019 um 19:00 Uhr im Stadtteiltreff „Die Ulme“, Ulmenweg 2b, 38302 Wolfenbüttel. Dr. phil. Andreas Singler (Journalist, Schriftsteller und Wissenschaftler) kommt gerade aus Japan und wird aktuell über die Situation in Japan berichten. Vertreter der der Bürgerinitiativen im Bereich „Weltatomerbe Braunschweiger Land“ (Asse II / Schacht Konrad / Schacht Morsleben / Nuklearfirma in Braunschweig) werden anschließend die hiesigen Probleme vorstellen. 

Die Veranstaltung wird vom Arbeitskreis- Japan (Ev. luth. Landeskirche Braunschweig) und der WolfenbüttelerAtomAusstigsGruppe (WAAG) organisiert. Es verspricht ein interessanter Abend zu werden, auch für Menschen, die nicht tag-täglich in der Anti-Atom-Bewegung engagiert sind. 

Interessierte sind herzlich willkommen – Eintritt frei

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Mahnwache am 2.9.2019

Mahnwache „Geh denken!“ mit Fridays For Future 

Die Wolfenbütteler Atom- (und Kohle)AusstiegsGruppe (WAAG) lädt für Montag, den 2. September ab 18 Uhr wieder zur monatlichen Mahnwache vor Seeliger, Lange Herzogstr. 63 ein.

Das Hauptthema wird dieses Mal der Klimawandel sein bzw. was wir dagegen tun können und müssen. Die WAAG hat zu diesem Thema die Wolfenbütteler Ortsgruppe von Fridays For Future (FFF) eingeladen. Sie wollen über Ihre Planungen für die Aktionswoche vom 20.9. – 27.9.19 berichten und u.a. für Ihre geplante Kundgebung und Demonstration am 20.9.19 mobilisieren. Dort wollen sie auch ihre konkreten Forderungen für die Stadt und den Landkreis Wolfenbüttel vorlegen. 

Die WAAG begrüßt das Engagement der jungen Leute, die ihr geschrieben haben: „Wir wollen nicht einfach still sitzen, um auf die Zukunft vorbereitet zu werden. Stattdessen gehen wir auf die Straße und setzen uns dafür ein, überhaupt eine Chance auf diese Zukunft zu bekommen. Denn wir haben begriffen, dass wir, wenn wir weiter unsere Erde wie gehabt ausbeuten, unsere Schutzschicht aus Ozon jeden Tag aufs Neue belasten. Wenn wir keine sofortigen Maßnahmen des Entgegenwirkens ergreifen, werden uns auch die binomischen Formeln nicht retten können.“

Es wurden auch noch andere Akteure, die sich in Stadt und Landkreis zu dem Thema engagieren, eingeladen, um über ihre Projekte zu berichten.

Selbstverständlich wird auch das Thema Asse II nicht fehlen – auch das geht uns alle an.

Die WAAG und FFF laden alle Interessierten und Engagierten herzlich ein, an der Mahnwache teilzunehmen, sich zu informieren und sich auszutauschen – nach dem Motto: 

Viele kleine Leute, 

an vielen kleinen Orten, 

die viele kleine Dinge tun, 

können das Gesicht der Welt verändern.

 

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WAAG-Treffen am 30.8.2019

Die Wolfenbütteler Atom- und KohleausstiegsGruppe (WAAG) trifft sich wieder am Freitag, den 30. August ab 18 Uhr im Stadtteiltreff „Die Ulme“, Ulmenweg 2b in Wolfenbüttel.

Es geht nochmals um die Feststellungen des Bundesrechnungshofes zu Asse II – vor allem für die Zeit als das Bundesamt für Strahlenschutz unter der Präsidentschaft von Wolfram König zuständig war – und welche weitergehenden Forderungen sich daraus ergeben.

Es soll auch ein Blick darauf geworfen werden, wer sich aus dem Bereich „der Politik“ auf kommunaler, aber auch Landes- und Bundesebene überhaupt noch um das Thema Asse II kümmert.

Außerdem wird die nächste Mahnwache „Geh denken!“ am Montag, den 2.9.19 unter Beteiligung von Fridays For Future Ortsgruppe Wolfenbüttel vorbereitet. 

Weitere Tagesordnungspunkte werden zum Beginn des Treffens „gesammelt“.

Die Wolfenbütteler Bürgerinnen und Bürger, die sich in der WAAG zusammengefunden haben, laden alle Interessierten herzlich ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Ideen bzw. Anregungen immer willkommen. 

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A2K zum Bericht des Bundesrechnungshofes zu Asse II: Ungenügende Kontrolle der Asse II-Verantwortlichen von 2009 – 2017

Der Asse II-Koordinationskreis unabhängiger Bürgerinitiativen (A2K) begrüßt den Bericht des Bundesrechnungshofes (BRH) zu Asse II und sieht sich in seinen wesentlichen Forderungen und Anliegen bestätigt. Insbesondere hält der A2K die scharfe Kritik des Rechnungshofes an der Arbeit des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) – während der Präsidentschaft von Wolfram König – zu Asse II für voll berechtigt.

Der Rechnungshof stellt folgendes dar:

1. Nur ein geringer Anteil der Finanzen (8%) wurde für Rückholungsmaßnahmen verwendet;
2. das BMU nimmt seine Aufsicht („Fachaufsicht mit Abstand“) über den Betreiber nur
ungenügend wahr;
3. das BfS hat im Jahr 2013 die Kostendarstellung so umgestellt, dass die Transparenz
bezüglich der Kostenentwicklung verloren ging;
4. beim BfS fehlte die Abstimmung vom Projekt- und Finanzcontrolling;
5. BMU und BfS sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden.

Schließlich formuliert der BRH dankenswerter Weise sogar eine Struktur für einen Masterplan zur Rückholung. Er stellt die Rückholung aus Asse II in keiner Weise in Frage. Weiterlesen

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